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mann im matsch

Seit Juni 2009 steht vor der neuen Zentrale der Landessparkasse zu Oldenburg die 5,80 Meter hohe Bronzeskulptur »Mann im Matsch« des Künstlers Thomas Schütte. Unter dem Titel »Wie man Sparkassen bloßstellt« hat sich Werner Spies in der FAZ nun u.a. an einer Interpretation des »Bronzeriesen« versucht. Hier ein kurzer Auszug aus seinem Text: »Die grimmigste Auseinandersetzung mit dem Genre Denkmal liefert der überlebensgroße „Mann im Matsch“. Schütte durfte ihn im Auftrag der Oldenburger Landessparkasse vor der Zentrale aufstellen. Der Kommentar der Bank ist erheiternd: „Von dieser imposanten Arbeit Schüttes gehen vielfältige Impulse aus.“ In der Tat. Es gibt aus jüngerer Zeit keine andere Skulptur im öffentlichen Raum, die so böse den Auftraggeber bloßstellt. Niemand kann übersehen, dass der Künstler der Figur, die den Kunden empfängt, eine Wünschelrute in die Hände gibt. Dies könnte dazu anregen, es eher mit alternativer Beratung, mit Radiästhesie zu versuchen. Aber nicht genug. Schütte lässt seinen „Mann im Matsch“ die Haltung einnehmen, dank der in der Illustration von Gustave Doré der urinierende Gulliver ein Großfeuer löscht. Deshalb wohl stellt der Bildhauer seinen Koloss in ein Wasserbecken. Auch diese Anspielung auf Swift, die Verbindung von Wasser und Feuer, passt zum Herrscher über die Puppenstube: Der Riese steht, wie ein Golem, den sich die Gier der Menschen erschaffen hat, über der Welt der Winzlinge.«

☞ »Wie man Sparkassen bloßstellt« FAZ, 09.​03.​2010
☞ »Bronze-Riese schwebt vom Himmel« NWZ, 03.​06.​2009

made in…? made by…?

Noch bis zum 28.3.2010 ist in der Forumskriche St. Peter die Ausstellung: »Made in…? Made by…? – Unserer Kleidung auf der Spur« zu sehen. In der Ankündigung heißt es: »90 % unserer Kleidung wird von Frauen in Asien, Osteuropa und Mittelamerika genäht – unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Die Kampagne für Kleidung setzt sich für die Einhaltung sozialer Mindeststandards, auch bzgl. des Anbaus von Baumwolle. Die Ausstellung informiert anhand von Texten, Fotos und praktischem Anschauungsmaterial über die Anbau- und Verarbeitungsbedingungen von Baumwolle und die Produktionsbedingungen von Kleidung. Sie zeigt auch die Möglichkeiten auf, Einfluss zu nehmen.«

offener brief aus blankenburg

Wie bereits berichtet, wird das Abschiebelager Blankenburg zum 30. Juni 2011 geschlossen. Diverse Leute haben seitdem ihren Senf dazu abgegeben. Nun haben sich auch einige der Betroffenene mit einem offenen Brief selbst zu Wort gemeldet: »Anfang des Jahres wurde bekannt, dass das Lager in Blankenburg zum 30. Juni 2011 geschlossen werden soll. Wir, Bewohner_innen aus Blankenburg begrüßen prinzipiell diese Entscheidung. Seit den Protesten gegen die menschenunwürdigen Verhältnisse im Lager 2006 war dies eine unserer wichtigsten Forderungen. Selbst der Oberbürgermeister Gerd Schwandner erklärte gegenüber der NWZ, er sei aus humanitären Gründen für die Schließung. Doch was wird nun geschehen? Während in Oldenburg noch Unklarheit darüber darüber herrscht, was mit uns passieren soll, erleben wir in Blankenburg bereits, dass wir nun in andere Lager, z.B. nach Bramsche oder Braunschweig, verteilt werden! (mehr…)

schadenfreude…

…ist manchmal doch die schönste Freude: Am 05.03.2010 gab es eine Hausdurchsuchung bei einem Neu-Oldenburger Fascho. Er ist verdächtigt »als Verantwortlicher Herausgeber der Homepage ‚http://marwal.fatcow.com/anol/wordpress‘ am 26.02.2010 eine Fotomontage ins Internet gestellt zu haben, die den Geschädigten [einen nicht ganz unbekannten Oldenburger Staatsschutzbeamten] als Stasi-Spitzel verunglimpft«. Die Nazis reden im Zusammenhang mit der Durchsuchung von der Beschlagnahme zweier neuwertiger Laptops, zweier weiterer Computern, einer Digital-Kamera, einer Daten-CD sowie 13 Aufklebern. Die betreffende Internetseite der selbsternannten »Autonomen Nationalisten Oldenburg«, von der bisher so gut wie Niemand Kenntnis genommen hatte, ist übrigens seit dem 04. März, also bereits einen Tag vor der Hausdurchsuchung, down. Ob auf Intervention der Polizei beim Provider oder durch den Herausgeber selbst, nachdem er einen Tip zur bevorstehenden Durchsuchung erhielt, ist bisher unklar.

update:
☞ »Oha – Die »Recherche-Mitte« stellt sich vor« Recherche Nord
☞ »Markus Walter« No.Nazis.Loerrach

ol crime, part 18

Pres­se­mel­dung der Po­li­zei Ol­den­burg vom 04.03.2010 | 17:18 Uhr:
»OLDENBURG: Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr sorgte der Notruf einer Polizisten, welche sich außerhalb der Dienstzeit befand, zur Feststellung von zwei Männern, die mit wasserfesten Filzstiften insgesamt drei Verkehrsschilder in Oldenburg beschmiert hatten. Sie selbst wurde telefonisch von einer Verwandten darüber informiert, dass die beiden Tatverdächtigen im Bereich der Elsflether Straße die Schilder mit sog. TAG´s versehen hatten. Die Beamtin begab sich dorthin, verfolgte die Verdächtigen und nahm gleichzeitig Kontakt mit der Notrufzentrale der Polizei auf. In Höhe des Fliehweges sprach sie die beiden Männer an und gab sich als Polizeibeamtin zu erkennen. Letztendlich wollten beide den Weg fortsetzen. Sie versuchte dann, einen der beiden festzuhalten. Er konnte sich jedoch losreißen. Sie flüchteten in Richtung des Bornhorster Sees. Aufgrund der fortlaufenden Standortmitteilung durch die Polizistin, konnten die Verdächtigen dann von den Beamten der eingesetzten Streifenwagen im Bereich des Sees widerstandslos gestellt werden. Bezüglich beider Tatverdächtigen wird jetzt wegen Sachbeschädigung ermittelt.«


☞ Mehr »Kriminalität« gibt es hier.

keine überraschung

Linksliberale sind schlauer als Konservative – zumindest im Durchschnitt. In einer amerikanischen Langzeit-Studie mit 15.000 TeilnehmerInnen haben junge Leute, die sich als »sehr konservativ« bezeichnen, im Schnitt einen IQ von 95 – fünf Punkte unter dem Durchschnitt. Ihre eher progessiven AltersgenossInnen kommen auf 106 IQ-Punkte. ForscherInnen finden das einleuchtend. Denn Tradition kommt auch ohne Denken aus.

☞ »IQ und politische Einstellung« Süddeutsche, 26.​02.​2010
☞ »Intelligente Menschen sind eher Atheisten« Telepolis, 25.​02.​2010

internationaler frauentag

In Oldenburg gibt es anlässlich des Internationalen Frauentag ein gutes Programm. Bereits am morgigen Donnerstag startet im »Cine k« die Filmreihe »Frauen – beständig widerständig« zum Internationalen Frauentag. Das Programm findet ihr hier. Am Samstag, dem 6. März findet ab 22 Uhr ebenfalls in diesem Rahmen eine FrauenLesbenTransParty im »quARTier«, dem ehemalige Blauschimmel-Atelier (Bleicherstr. 10) statt. Die Einnahmen der Soliparty gehen an antirassistische und antisexistische FrauenLesbenTrans-Projekte. Am 8. März selber veranstaltet »Lisa-Oldenburg«, eine autonome Frauenstruktur innerhalb der Partei Die Linke, eine Veranstaltung zu »Judith Butler und feministischer Gesellschaftskritik«. Der Vortrag von Jelana Vajen aus Göttingen mit anschließender Diskussion beginnt um 19.00 Uhr im Parteibüro der Linkspartei (Kaiserstr. 19).

hasta la victoria siempre

krieg wird aufgestockt

Wenig überraschend votierte der Bundestag gestern für eine Fortsetzung des Krieges in Afghanistan und eine Aufstockung der deutschen Truppen am Hindukusch auf 5.350 BesatzungssoldatInnen. Sehr symphatisch war hingegen die Aktion der Linkspartei-Fraktion, welche mit Namensschildern der zivilen Opfer des NATO-Bombardements bei Kundus am 4. September 2009 gegen den Krieg protestierten und dafür vom Parlamentspräsident Norbert Lammert des Plenarsaals verwiesen wurden.

Auch in der Oldenburger Lokalpolitik ist die Auseinandersetzung um den Afghanistan-Krieg inzwischen angekommen. Nachdem Verteidigungs-Staatssekretär Thomas Kossendey aus dem Ammerland einen offiziellen Vertreter der Stadt zu einem Besuch der deutschen SoldatInnen – genauer gesagt der 1100 SoldatInnen der »Oldenburgischen Luftlandebrigade 31« – nach Afghanistan eingeladen hatte, hat die Oldenburger Stadtverwaltung nun abgesagt. Der Grund sei der fehlende Konsens bei den StadtpolitikerInnen. Nicht nur der Linkspartei-Fraktionsvorsitzende Hans-Hennig Adler, sondern auch SPD-Fraktionschef Rainer Zietlow (»Das Thema ist höchst umstritten (…) ich würde nicht fahren.«) und die Erste Bürgermeisterin Rita Schilling von den Grünen (»Ich halte es nicht für richtig, dass wir als Stadt da runter fahren.«) versagten die »Rückendeckung« für den Propaganda-Besuch. Unmut an der Heimatfront…

☞ »Keine Reise nach Afghanistan« NWZ, 27.​02.​2010
☞ update: »Streit um Reise nach Afghanistan« NWZ, 03.​03.​2010

♫ adorno hatte recht



via Entdinglichung

bullenterror rettet nazitrolle

Ganze 17 Nachwuchsfaschos aus Delmenhorst und Tostedt veranstalteten gestern Abend in Delmenhorst eine Kundgebung gegen ihren besten Finanzier, den Verfassungsschutz. Anlass war die Eröffnung der Wanderausstellung »Verfassungsschutz gegen Extremismus – Demokratie schützen vor Rechts- und Linksextremismus«, einem Paradebeispiel dümmlicher Totalitarismustheorie, im Rathaus. Etwa 50 Antifas machten sich nach eintägiger Mobilisierung auf den Weg, um erst einmal den Nazis eine klare Abfuhr zu erteilen. Jegliche Blockade wurde jedoch von rund 60 behelmten Bullen aufgelöst. Tritte, Knüppel, Tränengas und Hunde – die Bezirksreserve Weser-Ems, ein zusammengewürfelter Haufen von Dorfsheriffs, zeigte sich von ihrer besten Seite. Letztendlich wurden mehr als 40 Platz- und Stadtverweise gegen AntifaschistInnen ausgesprochen. Nun war der Weg frei für die Faschos, welche eine Stunde später als angekündigt erschienen. Laut Polizei-Einsatzleiter Uwe Vierke »eine abgesprochene Sache«.

☞ »Polizeigewalt gegen Antifa-Blockade« Antifa Delmenhorst, 26.02.2010
☞ »Erneut Neonaziaktivitäten« Recherche Nord, 26.02.2010
☞ »Nazimahnwache in Delmenhorst« end of road, 25.02.2010
☞ »60 Polizisten entschärften Massenauflauf« Weser-Kurier, 25.02.2010
☞ »Polizei erteilt massenhaft Platzverweise« NWZ, 26.02.2010

you`ll never walk alone!


Info`s gibt es hier.

»keine eindeutigen Beweise«?

Bei der ansonsten ziemlich langweiligen Ratssitzung am letzten Montag (alle spannenden Anträge, wie z.B. die Resolution für Mumia Abu-Jamal, wurden verschoben) sorgte ein Beitrag bei der »Einwohnerfragestunde« für Furore: Es ging um die Oldenburger Schauspielerin Imke Barnstedt und ihr Privattheater »Berliner Zimmer« in der Roggemannstraße. Die Frage war, warum Imke Barnstedts Veranstaltungen auf der städtischen Homepage und der Internetseite der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) angekündigt werden, obwohl ihr seit langer Zeit neonazistische Aktivitäten, im speziellen die Leugnung des Holocaust, nachgesagt werden. Oberbürgermeister Fritz Gerd Schwandner erkärte dazu, dass die OTM bereits im April 2009 Imke Barnstedt zu einer Stellungnahme aufgefordert hat. O-Ton Schwandner: »Frau Barnstedt hat sich schriftlich und eindeutig der OTM gegenüber geäußert. Sie wies die Vorwürfe zur Holocaustverleugnung von sich und legte dar, dass die Programme des Berliner Zimmers nicht als Plattform jedweder politischer oder ideologischer Propaganda dienten«. Daraufhin hätten sich die OTM und die Stadtverwaltung mit den Vorwürfen »eingehend beschäftigt« und seien zu folgender gutachterlicher Bewertung gekommen: »Da keine eindeutigen Beweise vorliegen, die Frau Barnstedt eindeutig mit rechtem Gedankengut in Verbindung bringen (…)«, werden ihre Veranstaltungen weiterhin von der Stadt beworben.


30. Juli 2003, Wartburg; mittig: Imke Barnstedt
Screenshot aus: »Der Aufstand für die Wahrheit begann auf der Wartburg«

Durchaus eine merkwürdige Schlussfolgerung: Nicht nur, weil selbst Teilnehmer der OTM-Gesellschafterversammlung, wie z.B. Grünen-Ratsherr Sebastian Beer eine ganz andere Position vertreten (O-Ton Beer: »Man muss doch hier sehen, dass es eindeutiges Filmmaterial gibt, indem Frau Barnstedt mit Horst Mahler vor der Wartburg den Holocaust leugnet. Und in ihrem Schreiben, dass ich auch einsehen konnte, spricht sie nicht davon, dass sie den Holocaust eben nicht leugnen würde, sondern sagt, man müsste doch mal die Frage stellen und das untersuchen, wieviele seien denn wirklich gestorben. Und das kennt man in den Kreisen, ist einer der gängisten Schritte um den Holocaust dann doch zu leugnen.«), sondern auch, weil schon ein klein bissschen googlen die eindeutigen Beweise schafft. So z.B. Artikel aus der »taz«, der »Jungle World«, dem Oldenburger Kulturmagazin »stadtpark«, von »NPD-blog.info« und aus einer Publikation der evangelischen Landeskirche Sachsen. Selbst »Wikipedia« weiß schon zu berichten, dass Barnstedt »rechtsextremen Kreisen zugeordnet« wird. Auch die Nazibroschüre »Der Aufstand für die Wahrheit begann auf der Wartburg« aus dem Hause Horst Mahlers , in welcher die besagten Fotos von Imke Barnstedt enthalten sind, ist ohne Probleme im Internet als pdf.-Datei zu finden.


30. Juli 2003, Wartburg; links: Horst Mahler, rechts: Imke Barnstedt
Screenshot aus: »Der Aufstand für die Wahrheit begann auf der Wartburg«

Bei solch schlampiger (oder bewusst unterlassener?) Recherche hilft es auch nichts, wenn Schwandner betont, dass »diese Stadt durch energisches Handeln unterstreichen wird, dass hier keine Bühne für Neonazis zu finden ist«. Mensch muss halt auch bereit sein, sie als solche zu erkennen und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Mal gucken was bei der nächste Ratssitzung passiert – dort soll dieses Thema erneut beraten werden.

☞ »Schwandner: Kein Beweis für Neonazi-Vorwurf« NWZ, 24.​02.​2010
☞ »Altnazi im Übermorgen« taz, 15.06.2009
☞ »Rechte Kulturschaffende in Oldenburg?« stadtpark, November 2008
☞ »Imke Barnstedt: Auftritt von rechts« Jungle World, 13.04.2005
☞ »Bauernhilfe als Collegium Humanum?« NPD-blog.info, 03.​03.​2008
☞ »Nächstenliebe verlangt Klarheit« Ev. Landeskirche Sachsen, S. 44
☞ »Imke Barnstedt« Wikipedia

plumpe imagekampagne

monopol, monopol

Seit dem 18.02.10 ist nun auch das jeweils mittwochs und sonntags erscheinende Oldenburger Anzeigenblättchen »Hunte Report« in der Hand der NWZ. Mit Genehmigung des Bundeskartellamtes, welches noch 2007 ein Entflechtungsverfahren gegen die NWZ eingeleitet, in dessen Folge sie 2,5 Millionen Euro Strafe zahlen und einige ihrer erworbenen Anteile (z.B. auch am »Hunte Report« – sic!) wieder verkaufen musste, hat die »Pressestiftung Weser-Ems« hat das von der »Promotion Verlagsgesellschaft mbH« herausgegebene Blatt an die »Nordwest-Wochenzeitungen GmbH Co. KG«, ein Schwesterunternehmen der Nordwest Zeitung, verkauft. Auch wenn man wirklich nicht davon reden kann, dass der »Hunte Report« so etwas wie (kritischen) Journalismus betrieben hätte, war dies wohl der letzte Schritt der NWZ zum Medien- und damit Meinungsmonopol. Anderen Verlagen wird es nun kaum mehr gelingen im Oldenburger Raum Fuß zu fassen. Der Wardenburger NWZ-Kritiker Uwe Brandhorst beschreibt dies so: »Der Hunte Report wird, nach unserer Einschätzung, als Zeitung im Oldenburger Raum unter anderem die Aufgabe übernehmen, andere Verlage durch niedrige Anzeigenpreise bis weit unter den Herstellungskosten aus den Markt zu halten bzw. zu drängen, sofern sie es doch wagen sollten, sich im „NWZ Hoheitsgebiet“ etablieren zu wollen.«

☞ »http://www.uwe-brandhorst.de«
☞ »Zurück zum Meinungsmonopol« taz, 03.​02.​2010
☞ »11 Schritte zum Meinungsmonopol« taz, 13.​02.​2010
☞ »Hunte-Report mit neuem Gesellschafter« NWZ online, 19.​02.​2010