Archiv der Kategorie 'telekolleg'

lass uns nicht wie sklav*innen leben

»Aus den griechischen Katakomben Europas steigt ein Raunen auf und schwillt an, bis es den ganzen verwüsteten Kontinent erfasst: “Lass uns nicht wie Sklav*innen leben” (Griechisch: “Na min zisoume san douli”). Auf Häuserwänden der Städte und Felsen im Land, auf leeren oder zerstörten Plakatwänden, in alternativen Zeitungen und über Rebellensender, auf besetzten Grundstücken und in Selbsthilfezentren, die immer zahlreicher werden, verbreitet der griechische Widerstand diesen Slogan, Tag für Tag.«
Ein Film von Yannis Youlountas (mit deutschem UT):

die parasiten sind unter uns

»Parasiten haben viele Gesichter: Es sind Würmer, kleine Einzeller, Viren oder Bakterien, blutsaugende Zecken, Milben, Läuse, Flöhe und vieles mehr. Doch auch wir Menschen können Parasiten sein. Laut Ulrich Enzensberger, Autor des ebenso amüsanten wie informativen Buches „Parasiten“, unterliegt dieser Begriff in seiner Geschichte Wandlungen, die geradezu als polemisch zu bezeichnen sind. (mehr…)

wir müssen fit sein


… Peter Berling als Polizeisportbeauftragter Willi Laube

schwarz-gelbe kopfpauschale


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der gewöhnliche faschismus

»Der gewöhnliche Faschismus« (»Обыкновенный фашизм«)
Sowjetischer Dokumentarfilm von Michail Romm aus dem Jahre 1965
123 Minuten, deutsch synchronisiert

the truth lies in rostock

Vom 22. bis 26. August 1992 kam es in Rostock-Lichtenhagen zum größten rassistischen Pogrom der Nachkriegszeit in Deutschland. Tausende ganz normale AnwohnerInnen klatschten, johlten und fraßen Bratwurst, während ihre Söhne gemeinsam mit organisierten Nazis tagelang versuchten MigrantInnen zu verbrennen oder zu lynchen.

Teil 1/9 (mehr…)

das fest des huhnes

Der Dokumentarfilm »Das Fest des Huhnes« von Walter Wippersberg aus dem Jahre 1992 ist eine der ersten ethnologische Studien über die Sitten und Gebräuche der noch heute in Oberösterreich ansässigen UreinwohnerInnen. Sehr sehenswert.

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es begann mit einer lüge

Vom 24. März 1999 bis zum 10. Juni 1999 bombardierten die NATO-Staaten die Bundesrepublik Jugoslawien – auf das Feigenblatt eines UN-Mandats konnten sie verzichteten. Tausende Menschen kostete dieser Angriffskrieg und seine Folgen das Leben. Der Begriffs des »Kollateralschäden« wurde während dieses sogenannten »Kosovokriegs« geprägt. Deutschland führte erstmals seit 1945 wieder einen Krieg, welchen der grüne Außenminister Joschka Fischer mit der Parole: »Wir haben immer gesagt: ‚Nie wieder Krieg!‘ Aber wir haben auch immer gesagt: ‚Nie wieder Auschwitz!‘« zu legitimieren versuchte.

Teil 1

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inside hamas

Am 20. Januar lief auf arte die Dokumentation »Inside Hamas«. Der 2008 produzierte Film des argentinischen Regisseurs Rodrigo Vázquez beschreibt den Alltag im Gaza-Streifen unter der Herrschaft der Hamas, der »islamischen Widerstandsbewegung«, in der Zeit vor der israelischen Militäroperation. Der Fokus der Doku liegt auf den innerpalästinensischen Konflikten und führt vor Augen, dass es sich bei der Bevölkerung des Gaza-Streifens mitnichten um eine homogene Masse handelt. Allerdings thematisiert die Dokumentation leider weder die weitverbreiteten antisemitischen Positionen, noch die patriachalen Strukturen in den »Palästinensergebieten«. Trotzdem äußerst sehenswert.


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they shall not pass

Da es wohl noch nicht`s Neues zum anstehenden Naziaufmarsch gibt, ist Zeit für etwas Geschichte: Am 4. Oktober 1936 sollte im Londoner East End, einem ArbeiterInnenstadtteil mit großem jüdischen Bevölkerungsanteil, ein Aufmarsch der »British Union of Fascists« stattfinden. Diese Provokation der faschistischen »Blackshirts« unter Führung von Oswald Mosley blieb nicht unbeantwortet. Tausende BewohnerInnen des East End, jüdische und irische Gruppen, AnarchistInnen, SozialistInnen und KommunistInnen stellten sich den Faschisten entgegen und schlugen sie nach heftigen Strassenkämpfen in der Cable Street in die Flucht. Dieser »Battle of Cable Street« mit der zentralen Parole »they shall not pass« ist bis heute einer der wichtigsten Bezugspunkte der antifaschistischen Bewegung (nicht nur) in Großbritannien. Hier gibt`s jetzt mal zwei kleine Videos für euch. Das erste zeigt Orginalaufnahmen vom 4. Oktober 1936, unterlegt mit dem Song »Ghosts of Cable Street« der englischen Folkband »The men they couldn‘t hang«; das zweite ist ein kleine Doku, in der der heute 92 jährige Ubby Cowan ein bißchen über seine Erlebnisse beim »Battle of Cable Street« erzählt.

… verhindern!

Seit heute gibt`s auf der Seite der Antifa Oldenburg ein paar Info`s zum anstehenden Naziaufmarsch. Mobilisiert wird bis auf weiteres zum Lefferseck in der Oldenburger Innenstadt – ab 12 Uhr soll das der Anlaufpunkt für die Gegenaktionen sein. Zum Einstimmen auf den 3. Januar 2009 gibt`s hier jetzt das Filmchen »Never sleep till Stautorkreisel« in allen 6 Teilen. Dabei geht um die erfolgreiche Verhinderung des Naziaufmarsches am 27. Oktober 2001 in Oldenburg. Es handelt sich um eine gekürzte Version des Orginals. In Kauf nehmen müßt ihr außerdem mäßige Qualität und mit großen schwarzen Balken überdeckte Szenen.

intro

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