Archiv der Kategorie 'rollenwechsel'

princesses

♫ der tag wird kommen

rojava feminists

frauen verdienen nur die hälfte

»Das Gesamteinkommen der Frauen in Deutschland ist halb so hoch wie das der Männer. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Ökonomen Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). 27,5 Millionen männliche Berufstätige erzielten 2007 demnach ein Bruttoeinkommen von 920 Milliarden Euro. Ihre 26,8 Millionen Kolleginnen kamen nur auf 436 Milliarden Euro. Erstmals habe er die Lohn- und Einkommensteuerstatistik auf die Geschlechterverteilung untersucht, so Bach. Neuere Zahlen als 2007 gibt es nicht. Die ungleiche Lohnsumme kommt dadurch zustande, dass Frauen in den Gruppen der niedrigen Einkommen viel stärker vertreten sind als männliche Beschäftigte. Hohen Einkommensgruppen gehören vor allem Männer an. So gibt es in der Lohngruppe zwischen 10.000 und 15.000 Euro Bruttojahreseinkommen beispielsweise 1,8 Millionen Männer, aber 2,7 Millionen Frauen. Dagegen sind in der Gehaltsgruppe von 200.000 bis 500.000 Euro 188.000 Männer und nur 29.000 Frauen. Das addierte Gesamteinkommen aller weiblichen Berufstätigen fällt dementsprechend niedriger aus als das der Männer.« [Quelle]

»we don‘t fear isis, isis fear us«

»Die Dschihadisten kämpfen nicht gerne gegen Frauen, weil sie denken, wenn sie von einer Frau getötet werden, kommen sie nicht in den Himmel.« [Quelle]

testosteronthese

»Warum setzen einige Männer ihre Wut in Gewalt um und Frauen nicht? Sind es die Hormone? – Soziologe Michael Kimmel: Das ist so eine Art Popbiologie. Wenn Testosteron unweigerlich zu Gewalt führt, warum schlagen dann nicht Tausende Männer ihre Chefs, von denen sie schikaniert werden? Weil sie keine unbewusste, innere Erlaubnis dafür haben, es ist tabu. Frauen zu schlagen dagegen ist kein Tabu, das ist ein kulturelles Muster. Diese Männer fühlen sich unbewusst ermächtigt dazu. Das ist ihre Verantwortung. Ich glaube, dass die Testosteronthese schlicht Männerbashing ist: Wir sind eigentlich wilde Tiere – also muss man uns kontrollieren, einsperren. Ich glaube, dass wir um einiges besser sind, wir sind fähig zur Selbstkontrolle.« [Quelle]

schwulenheiler mit raumproblemen

Am 19.​ Juli wollte die »Freie Christengemeinde Wildeshausen« einen so­ge­nann­ten »Hei­lungs­got­tes­dienst« und zwei »Hei­lungs­se­mi­na­re« mit dem Ham­bur­ger Dia­be­to­lo­gen Dr. Arne Elsen in der Wildeshauser Musikschule durchführen. Inhaltlich sollte es jedoch nicht um die Behandlung einer Stoffwechselkrankheit, sondern vor allem um Elsen`s Lieblingsthema, die »Heilung von Homosexualität« mittels »Dä­mo­nen­aus­trei­bun­g« gehen. »Men­schen wie Dr. Arne Elsen tra­gen dazu bei, das Bild von ge­sun­der und kran­ker, bzw. rich­ti­ger und fal­scher Liebe und Se­xua­li­tät auf­recht zu er­hal­ten. Das Bild von einer Ge­sell­schaft, in der Men­schen und ihre Be­dürf­nis­se ka­te­go­ri­siert wer­den. Das Bild einer an­ti­auf­klä­re­ri­schen Welt­sicht, in der die will­kür­li­chen Aus­le­gun­gen der Bibel für alle Fra­gen des Le­bens her­hal­ten sol­len. Die­sem „Arzt“ dür­fen wir keine Ge­le­gen­heit las­sen, seine men­schen­ver­ach­ten­de und rück­schritt­li­che Ideo­lo­gie zu ver­brei­ten«, schrieb das Aktionsbündnis gegen LGBITQ*-Feindlichkeit und hat schon einen ersten Erfolg vorzuweisen. Der Schulleiter der Wildeshauser Musikschule kündigte den Vertrag mit der Freikirche [Quelle]. Ob der »Schwulenheiler« nun trotzdem noch in Wildeshausen aufschlagen wird, ist bisher unbekannt.

inklusion ist unser recht

Etwa 200 Leute mit und ohne Behinderung demonstrierten am 10. Mai im Rahmen der »Inklusionswoche« für das Rechts eines jeden Menschen, unabhängig von seinen Fähigkeiten, Geschlecht, Behinderung, Alter, Herkunft und sozialem Status in der Gesellschaft willkommen zu sein. Die Demo durch die verregnete Oldenburger Innenstadt endete mit einem »Inklusionsfest« im Jugendkulturzentrum Cadillac [Quelle].

die schwulenheiler

»take back the night« in bremen

»Am vergangenen Mittwoch (30.04.14) demonstrierten in Bremen etwa 350 FrauenLesbenInterTrans* gegen den sexistischen Normalzustand. Die lautstarke und entschlossene Demo zog vom Viertel über den Rembertiring in Richtung Innenstadt. Am Wall entlang ging es dann bis zur Polizeistation an der Domsheide und von dort aus durchs Steintor-Viertel, über die Sielwallkreuzung bis zur St.Jürgen-Straße und am Osterdeich entlang. In mehreren Redebeiträgen wurden unterschiedliche Aspekte der herrschenden Geschlechterverhältnisse thematisiert und kritisiert, ebenso wie die vielfältigen Verschränkungen mit weiteren Unterdrückungsstrukturen. Es kam zu zahlreichen meist verbalen Angriffen auf die Demo, die jedoch entschlossen zurückgewiesen wurden. Gerade die für eine Demo ungewöhnlich hohe Anzahl an beleidigenden Anfeindungen von Passant*innen zeigt, dass es eben keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich FrauenLesbenInterTrans* ungestört im öffentlichen Raum bewegen können. Neben den teilweise sehr aggressiven Reaktionen auf die Demo kam es aber auch zu zahlreichen Solidarisierungen mit den Zielen der Demo.« [Quelle]

a public health message

wie frauen im us-militär vergewaltigt werden

oppressed majority

die homoheiler von leo

frauen*kampftag 2014