Archiv der Kategorie 'heimatmelodien'

der club der nazirentner

»Die Ankün­di­gung des lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den des NPD Unter­be­zirks Olden­burg Eck­hard Aden, nicht mehr für die­sen oder ein einen ande­ren Pos­ten zur Ver­fü­gung zu ste­hen, führte zu tie­fen Sor­gen­fal­ten bei den Olden­bur­ger Anhän­ger_in­nen der NSDAP-Nach­fol­ge­par­tei. Denn nach diver­sen Par­tei­aus­tritte und dem Aus­blei­ben von Nach­wuch setzte sich mit dem Rück­zug Aden’s, wel­cher sich statt­des­sen wohl im Auf­bau einer freien Kame­rad­schaft ver­su­chen will, der Nie­der­gang die­ser Par­tei­glie­de­rung schein­bar unab­wend­bar fort. Aus­druck des­sen ist der Anfang Mai neu gewählte Vor­stand.« (mehr…)

afd-stammtisch in osternburg verhindert

»Am Donnerstag, 24. März, versuchte der lokale Ableger der Afd „Stadt Oldenburg/Ammerland“ seinen regelmäßigen Stammtisch in einem Lokal an der Stedinger Straße in Oldenburg-Osternburg durchzuführen. Thema des Abends: „Eine Alternative für das ganze Volk – wie wird die Afd zur bestimmenden politischen Kraft in Deutschland?“ Ort und Zeit gab die Partei erst zwei Tage zuvor bekannt.Trotz knapper Mobilierungszeit ließen sich dennoch mehr als 20 Antifaschist_innen mobiliseren, welche sich am Abend vor der Lokalität einfanden. Da im Vorhinein die Inhaberin des Lokals über die dort stattfindende Veranstaltung informiert wurde und sie nichts von einem AfD-Stammtisch gewusst haben will, sagte sie die Veranstaltung spontan ab. Dennoch fanden sich neben dem AfD-Sprecher Gerhard Vierfuß eine Hand voll weiterer AfD-Anhänger_innen ein. Letztlich sagte die Betreiberin der Lokalität die Veranstaltung ab.


AfD-Sprecher Gerhard Vierfuß

Auf Facebook versucht die AfD ihren gefloppten Abend als Erfolg zu verkaufen, weil nach eigenen Angaben spontan ein Ausweichort gefunden wurde. Dennoch lassen sich durch Facebookeinträge Organisierungsschwierigkeiten und Unstimmigkeiten innerhalb der Partei erkennen. Zwar spricht die AfD davon, dass die Inhaberin des Lokals im Vorhinein von Antifaschist_innen bedroht wurde. Jedoch wird über einen Eintrag auf der Facebookseite der AfD deutlich, dass diese nichts von einer Parteiveranstaltung gewusst habe und sie daraufhin den bestehenden Vertrag mit der Partei kündigte. Scheinbar versuchte die Partei, die Räumlichkeiten anzumieten ohne Angabe dass es sich um eine Parteiveranstaltung handelt und so die Inhaberin zu überrumpeln. Dieses Vorgehen versuchte die AfD dann dahingehend zu verheimlichen, indem sie den Facebookbeitrag löschte und davon sprach, dass die Inhaberin von der Antifa eingeschüchtert wurde. Auch wenn diese Aktion als Flop für die örtliche AfD zu werten ist, bleibt es weiter an uns ihnen keinen Raum zu überlassen und ihnen konsequent entgegenzutreten. Wir werden auch weiterhin keine Ruhe geben und eure rassistische und menschenverachtende Ideologie entschlossen bekämpfen.« [Quelle]

refugees welcome demo

»Wir rufen auf, am 12. März um 14 Uhr in Oldenburg für Solidarität mit Geflüchteten zu demonstrieren und gemeinsam gegen Rassismus, religiösen Fundamentalismus und patriarchale Strukturen zusammenzustehen! Beginnen soll die Demo am Hafen beim Kran.

Aktuell finden sich viele Menschen auf der Welt in der Situation wieder vor lebensbedrohlichen Umständen zu fliehen. Aufgrund von Krieg, Terror, Hunger, wirtschaftlicher Not, Verfolgung weiteren Gründen. Natürlich suchen diese Leute auch in Europa und Deutschland Schutz. Sie hoffen auf ein sicheres Leben und nehmen schwerste und auch lebensgefährliche Wege in Kauf um bis hierher zu gelangen. Allerdings finden sie nicht unbedingt das, was sie sich erhofft hatten. In Deutschland feiert man sich zwar momentan für seine sogenannte „Willkommenskultur“, die Realität sieht aber für viele Geflüchtete ganz anders aus: Von öffentlicher Seite werden Menschen, die Anträge auf Asyl stellen, immer wieder Steine in den Weg gelegt und das Ziel scheint zu bleiben, sie so schnell wie möglich wieder abzuschieben. Im alltäglichen Leben sieht es für Geflüchtete nicht unbedingt besser aus. Die deutsche Zivilbevölkerung zeigt sich zunehmend rassistisch. Angefangen bei der AFD, über PEGIDA bis hin zu den rassistischen Bürgerwehren, die sich in letzter Zeit, vor allem im Norden, gebildet haben. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Man muss nicht zu Veranstaltungen wie PEGIDA gehen um Rassist zu sein. Viele Menschen in diesem Land haben eine tendenziell rassistische Grundhaltung. Das zeigt sich an vielen Beispielen. Eines davon ist, wie mit den Ereignissen in Köln umgegangen wurde. Sexistisches und übergriffiges Verhalten wurde zum Problem von Migrant_innen gemacht ohne dabei die patriarchalen Strukturen als Problem anzuerkennen, die auch in Deutschland wirksam sind. Auch wird die Haltung vieler Menschen hier deutlich, wenn man sich einmal anschaut, wie viele Angriffe es in diesem und im letzten Jahr auf (potentielle) Geflüchtetenunterkünfte gab und wie groß die Zustimmung in der Bevölkerung zu solchen Taten war. Es erscheint logisch, dass man bei solchen Sachen aktiv werden muss. Und solch eine Demo ist ein erster Schritt. Kommt zahlreich, je mehr desto besser, und sagt euren Freund_innen Bescheid. Solidarität zeigen! Gemeinsam gegen Repression und rassistische Hetze!« [Quelle]

besuch beim npd-vorsitzenden

Nach Angaben der NPD erhielt das Haus des Oldenburger NPD-Vorsitzenden Eckhard Aden im Langenweg/Stadtteil Ofenerdiek in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar ungebetenen Besuch. »Das Haus wurde mit Schriftzügen beschmiert und mit Farbbeuteln beworfen«, jammern die Nazis via Facebook. Anbei lieferten sie u.a. folgendes Bild:

rassisten stürmen asylunterkunft

»Drei bislang Unbekannte Männer sollen sich in der Nacht zu Sonntag, gegen 02.40 Uhr, Zugang in eine Asylunterkunft an der Auricher Straße in Dunum verschafft haben. In der Unterkunft wohnen zur Zeit 6 Bewohner. Nach Aussagen eines 40-jährigen Bewohners sollen die Eindringlinge die Unterkunft widerrechtlich betreten haben und riefen dann im Inneren der Unterkunft ausländerfeindliche Parolen. Anschließend stiegen die „Drei“ in ein Auto in dem bereits ein Fahrer saß und fuhren in Richtung Esens.« [Polizei AUR/WTM]

guter sexismus, schlechter sexismus

»Seit der Silvesternacht 2015 gibt es in Deutschland einen neuen Sexismus-Diskurs. Generell ist es für uns ein wünschenswerter Fortschritt, dass die Strukturen, die zu sexualisierter Gewalt führen nicht nur Beachtung in der breiten Öffentlichkeit finden, sondern auch problematisiert werden. So musste Justizminister Heiko Maas nun endlich der Umsetzung der Istanbuler Konvention zustimmen. Aber mehr Positives kann von der derzeitigen Auseinandersetzung in unseren Augen leider nicht berichtet werden.

Denn die Auseinandersetzungen mit dem Thema Sexismus und sexualisierte Gewalt strotzen nicht nur von Sexismus, sondern auch von Rassismus. Dies ist ein Zustand und ein Diskurs auf allen Ebenen, der uns zunächst sprachlos macht. Der vorliegende Text stellt einen Versuch dar, sich von dieser Sprachlosigkeit zu lösen und einen Ansatz für eine kritische Auseinandersetzung zu schaffen.« (mehr…)

»bürger aus der mitte« sagen kundgebung ab

»„Werte sind nicht verhandelbar“ – unter diesem Motto sollte eine Kundgebung der „Bürger aus der Mitte Oldenburg“ am heutigen Montag Abend vor dem Oldenburger Hauptbahnhof stehen. Die Versammlung, für die sich ein breites Spektrum aus „besorgten Bürger*innen“, Aktivist*innen der „Bürgerwehren“, der „Alternative für Deutschland“, des Oldenburger PEGIDA-Ablegers und der neonazistischen Hooliganszene interessierte, ist nun jedoch offiziell von den Organisator*innen abgesagt worden. Nachdem die Facebookveranstaltung zur Kundgebung zunächst kommentarlos gelöscht wurde, äußerten sich die „Bürger aus der Mitte“ am Samstag Abend in einem Statement. Hier wurde vor allem die Angst vor massiven Gegenprotesten geäußert, ebenso wie die Befürchtung, dass die Veranstaltung „in die rechte Ecke“ gestellt werden könnte und dass Neonazis an der Versammlung teilnehmen könnten. Dazu sei gesagt, dass es natürlich kein Zufall ist, dass sich Neonazis und Rassist*innen mit den Inhalten der vermeintlichen „Bürger aus der Mitte“ identifizieren können. Immerhin schreiben diese in ihrem Statement von einem „eklatanten Sicherheitsproblem“ durch den Zuzug von Geflüchteten. Außerdem wird klar betont, sich nicht von AfD und PEGIDA distanzieren zu wollen. Im Gegenteil – es wird sich positiv auf sie bezogen.
Da die „Bürger aus der Mitte Oldenburg“ ihre Kundgebung abgesagt haben, sagen auch wir unsere für heute Abend geplanten Proteste am Bahnhof ab. Die „Bürger aus der Mitte“ kündigen statt dessen an, in Zukunft geschlossene Saalveranstaltungen durchführen zu wollen. Hier gilt es, weiterhin genau hinzuschauen.
« [Quelle]

»bürger aus der mitte oldenburg« stoppen

»Für Montag, den 8. Februar 2016 um 19 Uhr, plant die selbsternannte Gruppe „Bürger aus der Mitte Oldenburg“ eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Oldenburg. Die Kundgebung steht unter dem Motto „Werte sind nicht verhandelbar“ und reiht sich damit in eine offene, medial thematisierte, rassistische Debatte über die Vorfälle in der Sylvesternacht von Köln ein. Im Vordergrund steht weniger eine Kritik an den patriarchalen Verhältnissen dieser Gesellschaft, vielmehr wird versucht über rassistische Zuschreibungen und dem Vorhalten sogenannter eigener „deutscher Werte“, Rassismus zu legitimieren und nach außen zu tragen.
Bereits vor zwei Wochen, am 15.01, versuchte eine rassistische ,,Bürgerwehr“ durch die Oldenburger Innenstadt zu patrouillieren. Mehr als 200 Antifaschist*innen versammelten sich zur gleichen Zeit am Rathausmarkt, dem Startpunkt der ,,Bürgerwehr“. Dies führte dazu, dass keine Patrouille stattfinden konnte. Die ,,Bürger aus der Mitte Oldenburg“ sind bislang unter diesem Namen noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Bei einem Blick auf die Facebookseite wird aber deutlich, welches Klientel sich hier zu Wort meldet. Unter den Zusagen zu besagter Kundgebung finden sich Protagonist*innen der rassistischen „Bürgerwehren“, der Oldenburger AfD sowie vereinzelt auch neonazistische Hooligans. Besonders Aktivist*innen und Sympathisant*innen des Oldenburger PEGIDA-Ablegers „OLGIDA“ finden sich bei den „Bürgern aus der Mitte“ wieder. Der Verdacht liegt nahe, dass „OLGIDA“ unter einem anderen Label auf die Straße gehen will. „Bürger aus der Mitte“ soll betont harmlos klingen und Gegendemonstrationen vermeiden.
Egal unter welchem Vorwand Nazis, OLGIDA, AfD und ihre Freund*innen versuchen ihre rassistische, antifeministische und menschenverachtende Hetze zu verbreiten; es gilt, sich ihnen in den Weg zu stellen.. Wir werden weiterhin konsequent gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und religiösen Fundamentalismus auf die Straße gehen – für eine solidarische Gesellschaft. Wir treffen uns am 8. Februar um 18 Uhr an Bahnhofsvorplatz (Südseite).
« [Quelle]

mehr als 200 gegen die »bürgerwehr«

»Mehr als 200 Menschen folgten am vergangegen Freitag einem Aufruf, sich dem ersten Auftritt einer rassistischen „Bürgerwehr“, die sich zu einem Großteil aus Mitgliedern der Neonazi- und Hooliganszene zusammensetzt, entgegenzustellen. Dies geschah dann auch praktisch: Der geplante Treffpunkt der „Bürgerwehr“, der Rathausmarkt, wurde von der antfaschistischen Kundgebung blockiert, so dass sich dort keine Rassist*innen blicken lassen konnten.

Im Anschluss formierte sich eine antifaschistische Spontandemonstration durch die Innenstadt und stattete unter anderem der Kneipe „Big Ben“ einen Besuch ab. Das Big Ben ist nicht nur durch eine rassistische Einlasspolitik in die Schlagzeilen geraten, sondern gilt auch als Treffpunkt für Neonazis und Hooligans. Mit der Präsenz am vergangenen Abend konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden. Es wird nicht hingenommen, wenn eine „Bürgerwehr“ versucht, Angsträume zu schaffen und unter dem Vorwand, sexuelle Übergriffe verhindern zu wollen, Rassismus schürt.« (mehr…)

rassistische angriffe in wiesmoor

»Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in Wiesmoor (Kreis Aurich) eine Fensterscheibe in einer Flüchtlingsunterkunft eingeworfen. Das Wurfgeschoss, eine gusseiserne Hantelscheibe, habe glücklicherweise niemanden getroffen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Ein Teil des Gebäudes wird seit Herbst von etwa 15 Asylsuchenden bewohnt. Wenige Stunden zuvor hatten nach Polizeiangaben mehrere junge Männer im Alter zwischen 18 bis 22 Jahren vor einer Flüchtlingsunterkunft in Moordorf ausländerfeindliche Parolen gerufen und sich fremdenfeindlich verhalten. Zwei alkoholisierte Jugendliche seien in Gewahrsam genommen worden, sagte die Sprecherin. Den anderen fünf seien Platzverweise erteilt worden. Bereits vor einer Woche sei es vor der Unterkunft zu ausländerfeindlichen Straftaten gekommen, sagte die Sprecherin. Dabei sei es auch zu einem körperlichen Übergriff auf dort eingesetzte Helfer gekommen. Gegen zwei 17 und 18 Jahre alte Tatverdächtige seien Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.« [Quelle]

keine hetze in eversten – vorerst

»Obwohl bereits im Vorfeld bekannt wurde, dass das Stadthotel Eversten die Buchung für eine geplante „Bürgerversammlung“stornierte, fanden sich am Abend des 30. November etwa 30 Antifaschist*innen vor dem Hotel ein. Es wurde wie bereits in Oldenburg-Etzhorn deutlich gemacht, dass rassistische Hetze und sämtliche Versuche von Rassist*innen und „besorgten Bürger*innen“, sich zu organisieren, nicht hingenommen werden. Schlussendlich ließen sich auch nur vereinzelt Interessent*innen der Veranstaltung blicken und verschwanden schnell wieder.

Auch wenn dieser Abend aus antifaschistischer Perspektive als Erfolg zu verbuchen ist, gilt es weiterhin aufmerksam zu sein. Am 07.November plant die Stadt Oldenburg eine Informationsveranstaltung zu den geplanten Wohncontainern für Geflüchtete in Eversten. Da auch die Oldenburger NPD auf den Termin hinweist, ist auch hier wieder vielfältiges Engagement gefragt.« [Quelle]

rassistische hetze in eversten?

»In Oldenburg-Eversten sollen Wohncontainer für Geflüchtete neben dem Schulgelände der dortigen Oberschule errichtet werden. Ähnlich wie im Oktober in Etzhorn tauchten im Vorfeld Flugblätter ohne Absender*in auf, die zu einer „Anwohnerversammlung“ einladen.

Es ist nun auch in Eversten zu befürchten, dass diese Veranstaltung dazu dienen soll, rassistische Hetze zu betreiben und Ängste zu schüren. Die Versammlung soll am kommenden Montag, 30.November um 19.00 Uhr im Stadthotel Eversten, Hauptstraße 38-40, stattfinden. Zu diesem Zweck wurde dort der Seminarraum, der ca. 20 Personen fasst, von einer Privatperson angemietet. Wir wollen uns um 18.30 Uhr vor dem Hotel treffen, um rassistischer Hetze entgegen zu treten. Auch wollen wir direkt intervenieren, wenn Rassist*innen versuchen, sich zu organisieren.« [Quelle]

30 bei nazikundgebung in whv

»Lediglich 30 Neonazis, Rocker und „besorgte“ Bürger*innen fanden sich am vergangenem Samstag, 07.11.2015, zu einer Kundgebung gegen „Asylmissbrauch und Masseneinwanderung“ im Wilhelmshavener Stadtteil Fedderwardergroden ein. Aufgerufen zu dieser Kundgebung hat die „Aktionsgruppe Weser/Ems“, eine Vernetzungsstruktur, welche maßgeblich von Oldenburger und Friesischen Neonazis getragen wird.

Anmelderin war Vanessa Stindt, welche im Vorfeld wert darauf legte, dass sie Mitglied der „Aktionsgruppe Weser/Ems“ ist. Aufgefallen ist die Wittmunderin zuletzt als Teil einer Neonazigruppe, welche in Oldenburg-Etzhorn versuchte, Hetze gegen Geflüchtete zu betreiben. Aus Oldenburg fiel die Beteiligung an der Kundgebung außerordentlich schwach aus.« (mehr…)

erinnerungsgang 2015

update zu wilhelmshaven

»Angesichts der geplanten Neonazikundgebung am kommenden Samstag in Wilhelmshaven gibt es nun eine angemeldete Gegenkundgebung. Diese beginnt um 12:00 Uhr auf dem Parkplatz der ehem. Hauptschule Nogatstraße. Aus Oldenburg wird es eine gemeinsame Zuganreise geben. Treffpunkt ist der Oldenburger Hauptbahnhof um 10:15 Uhr. Wir nehmen dann den Zug um 10:36 Uhr von Gleis 5«, meldet die antifa.elf. »Seit mehreren Wochen spannt sich die Situation in Wilhelmshaven zunehmend an. Der lokale PEGIDA-Ableger „WILGIDA“ hetzt nicht nur auf Facebook in rassistischer Manier, sondern versucht auch auf der Straße ein Klima der Angst zu schaffen. Während eines ersten geplanten WILGIDA-Spaziergangs am 16.September 2015 gab es den Versuch des bekannten Neonazis Jens Malte Hillers, einen Antifaschisten körperlich anzugreifen. Auch versuchten ca. 15 Rassist*innen ein Willkommensfest für Geflüchtete zu stören. Bei verschiedenen Informationsveranstaltungen in Wilhelmshaven und im Umland zu geplanten Geflüchtetenunterkünften waren die Neonazis präsent und versuchten, das Wort zu ergreifen und vorhandene rassistische Stimmungen für sich zu nutzen. Darüber hinaus gibt es neben rassistischer Hetze auch regelmäßige Drohungen gegen Antifaschist*innen in Wilhelmshaven, vor allem über die WILGIDA-Facebookseite.« (mehr…)