Archiv der Kategorie 'allgemein'

let`s push things forward!

Im November 2008 wurde [regentied] als autonomer Infoblog aus Oldenburg ins Leben gerufen. Nach fast acht Jahren oder genauer gesagt 90 Monaten, fast tausend geklauten und selbstgeschriebenen Artikeln und einem mehrere hundert Leute zählendem Stammpublikum ist damit erst einmal Schluss – zumindest in diesem Format. [regentied] wird nun andere Wege gehen und sich dem neuen Online-Zeitungsprojekt, der »Oldenburger Rundschau«, anschließen. Nach all den Jahren der Hofberichterstattung aus dem Szene-Sumpf wurde es Zeit für Veränderung.

»Wir wollen uns ganz neue Perspektiven und Themen erschließen und neue Bündnisse knüpfen«, schrieb die »Oldenburger Rundschau« in ihrem Selbstverständnis. Ob dies gelingt, wird sich noch zeigen. Statt jedoch alles Neue erst einmal aus der Distanz mit Kritik zu überziehen und dessen Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen, wirft [regentied] jetzt nach kurzem Zögern alles in den Topf. Der bisherige Output der »Oldenburger Rundschau« und der freudige Empfang machen Hoffnung.

Ein Abschied als Neuanfang. Also Lesezeichen setzen und das neue Projekt mit Info`s und am besten eigenen Artikeln füttern. Let`s push things forward!


oldenburger-rundschau.de

autonomer 1. mai

Mehr Bilder gibt es bei der oldenburger-rundschau.de.

oldenburger rundschau

»Am 1. Mai starten wir in Oldenburg eine neue Online-Zeitung, die »Oldenburger Rundschau«. […] Wir wollen eine Plattform sein, die ihren Fokus auf Oldenburg legt, aber die Welt um uns herum nicht vergisst. Wir wollen über Kommunalpolitik berichten, sie kritisch begleiten und eigene Akzente setzen, wir wollen Plattform sein für Ideen, für Diskussionen, darum, wie wir in dieser Stadt – und überall sonst – dem guten Leben für alle näher kommen können. […] Wir wollen uns ganz neue Perspektiven und Themen erschließen und neue Bündnisse knüpfen. […] Wir wollen über die letzte Theaterpremiere lesen, wir wollen uns schon auf den Gang zum Buchladen freuen nachdem wir die neuste Rezension gelesen haben und wir wollen uns verstohlen eine Träne aus dem Auge wischen, wenn der VfB mal wieder verloren hat. […] Wir freuen uns auf euch! Eure Oldenburger Rundschau«

oldenburger-rundschau.de

autonomer 1. mai 2016

aufmärsche türkischer faschist*innen

»Unter dem Namen »Initiative Friedensmarsch für die Türkei-AYTK (Europäische Neue Türken Komitee – Avrupa Yeni Türkler Komitesi)« mobilisiert eine bisher unbekannte Initiative am 10.04 zu Demonstrationen in zwölf Städten. Darunter Berlin, Hamburg, Hannover, Köln, München etc. Nun wurde bekannt, dass türkische Faschisten auch in Bremen für den Tag mobilisieren.


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kalt duschen – von amts wegen!

»Mit Badewanne und Gummi-Ente im Jobcenter. Nur kalt duschen? Auch nicht wenn die Warmwasser-Bereitung elektrisch erfolgt! Stadt und Jobcenter sollen die Übernahme der tatsächlichen Stromkosten fürs Warmwasser sicherstellen, mit dieser Forderung zogen Erwerbslose am 10.3. ins Oldenburger Jobcenter und unterstützten damit den bundesweiten Aktionstag der Kampagne AufRecht bestehen.

Am Donnerstag, 10. März, baute eine Gruppe Erwerbsloser in Bademänteln und ausgestattet mit Gummi-Enten im Foyer der Agentur für Arbeit in Oldenburg eine Badewanne auf, füllte sie mit Wasser und erwärmte das Badewasser mit Tauchsiedern und elektrischen Wasserkochern. „Warmwasser: Übernahme der vollen Stromkosten!“ war auf einem Transparent zu lesen, Flugblätter wurden verteilt und die anwesenden Erwerbslosen über kurze Ansprachen über den Sinn der Aktion aufgeklärt. Hintergrund des Protests ist das Problem vieler Grundsicherungsbezieher, dass sie ihr Wasser mit Strom aufwärmen müssen, die Pauschalen, die das Jobcenter dafür gewährt, aber viel zu gering sind. Dies führt in vielen Fällen zu erheblichen Stromschulden von mehreren Hundert Euro bei den Betroffenen. Die Erwerbslosen fordern, solange es keine bundesweite Regelung für dieses Problem gibt, die volle Übernahme der Stromkosten durch das Jobcenter oder die Stadt Oldenburg. Schon nach kurzer Zeit erschien allerdings Herr Döring vom „Inneren Service“ der Agentur für Arbeit, verweigerte jede Diskussion, ließ sofort die Polizei rufen und drohte mit Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, wenn die Erwerbslosen nicht sofort das Haus verlassen würden. Nach Aufforderung der Polizei verließen die friedlichen DemonstrantInnen schließlich unter Protest das Gebäude und setzten ihre Aktion vor dem Eingang der Agentur fort.« [Quelle]

newroz-delegation 2016

http://newroz.blogsport.eu/

newroz pîroz be

gegen die kriminalisierung der korn und der pkk

»Gestern wurde das UJZ-Korn von einem massiven Aufgebot an Polizei und Staatsschutz durchsucht. Vorwand war, es gäbe eine Unterstützung der PKK durch die Korn. Wir wenden uns gegen die Kriminalisierung des UJZ-Kornstraße und gegen das PKK-Verbot
Zwei Themen verschiedene Zusammenhänge: Die BRD hält sich momentan bei einer Positionierung an den kriegerischen Aktivitäten des türkischen Staates in den kurdischen Gebieten der Osttürkei zurück. Eine Frage ist, ob das geschieht, weil die Türkei gerade die Aufgabe übernommen hat, die EU-Außengrenzen gegen Flüchtlinge aus Syrien zu sichern. Ein Zusammenhang mit aktuellen Kriminalisierungstendenzen gegen die PKK durch den deutschen Staat liegt nahe. In Zeiten, in denen sich der rechte Mob auf der Straße formiert und seit über einem Jahr täglich drei (geplante) Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland angegriffen werden, mutet es seltsam an, wenn Hausdurchsuchungen und Räumungen linker Zentren bei Polizei und Staatsschutz an prioritärer Stelle stehen. Die langjährige Politik des “auf dem rechten Auge blind” scheint sich auch hier fortzusetzen.
Es findet deswegen ein kurzfristig anberaumte Demonstartion statt: Am Freitag 12.02.2016, um 18h am Steintor in Hannover. Zeigt Euch solidarisch, kommt zahlreich und sagt ebenso euren Freund*innen ebenso Bescheid.
« [Quelle]

»stoppt erdogan!«

»Rund 150 Kurdinnen und Kurden demonstrierten heute (8.2.2015) in Oldenburg gegen die Verbrechen an der Menschlichkeit in der Türkei. Als Anlass des Protestes wurde die Tötung von 60 Personen in der Stadt Cizre genannt, die von türkischen Regierungstruppen und kurdischen Milizen seit Wochen umkämpft wird. Die Opposition spricht von einem der größten Massaker der letzten Jahre. Zu der Demonstration hatte das Oldenburger Solidaritätskomitee Kurdistan aufgerufen.

Die Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) hat in einem Bericht veröffentlicht, dass seit der ersten Ausgangssperre in Cizre am 16. August mindestens 224 Zivilisten, darunter 42 Kinder, ums Leben gekommen wären. Mindestens 31 Menschen seien ihren Verletzungen erlegen, weil das türkische Militär den Zugang von Krankenfahrzeugen zu verletzten Personen verhindert habe. Das teilt das „Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland“ mit. „Wir rufen alle demokratischen Kräfte auf, gegen diesen Staatsterror der Türkei die Stimme zu erheben!“ Es dürfe nicht sein, dass die deutsche Bundesregierung zu Kriegsverbrechen an der kurdischen Bevölkerung schweige, wird in einem Flyer betont. „Diese Bundesregierung macht sich mitschuldig an diesem Verbrechen des türkischen Staates gegen das kurdische Volk.“« [OOZ]

»bürger aus der mitte oldenburg« stoppen

»Für Montag, den 8. Februar 2016 um 19 Uhr, plant die selbsternannte Gruppe „Bürger aus der Mitte Oldenburg“ eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Oldenburg. Die Kundgebung steht unter dem Motto „Werte sind nicht verhandelbar“ und reiht sich damit in eine offene, medial thematisierte, rassistische Debatte über die Vorfälle in der Sylvesternacht von Köln ein. Im Vordergrund steht weniger eine Kritik an den patriarchalen Verhältnissen dieser Gesellschaft, vielmehr wird versucht über rassistische Zuschreibungen und dem Vorhalten sogenannter eigener „deutscher Werte“, Rassismus zu legitimieren und nach außen zu tragen.
Bereits vor zwei Wochen, am 15.01, versuchte eine rassistische ,,Bürgerwehr“ durch die Oldenburger Innenstadt zu patrouillieren. Mehr als 200 Antifaschist*innen versammelten sich zur gleichen Zeit am Rathausmarkt, dem Startpunkt der ,,Bürgerwehr“. Dies führte dazu, dass keine Patrouille stattfinden konnte. Die ,,Bürger aus der Mitte Oldenburg“ sind bislang unter diesem Namen noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Bei einem Blick auf die Facebookseite wird aber deutlich, welches Klientel sich hier zu Wort meldet. Unter den Zusagen zu besagter Kundgebung finden sich Protagonist*innen der rassistischen „Bürgerwehren“, der Oldenburger AfD sowie vereinzelt auch neonazistische Hooligans. Besonders Aktivist*innen und Sympathisant*innen des Oldenburger PEGIDA-Ablegers „OLGIDA“ finden sich bei den „Bürgern aus der Mitte“ wieder. Der Verdacht liegt nahe, dass „OLGIDA“ unter einem anderen Label auf die Straße gehen will. „Bürger aus der Mitte“ soll betont harmlos klingen und Gegendemonstrationen vermeiden.
Egal unter welchem Vorwand Nazis, OLGIDA, AfD und ihre Freund*innen versuchen ihre rassistische, antifeministische und menschenverachtende Hetze zu verbreiten; es gilt, sich ihnen in den Weg zu stellen.. Wir werden weiterhin konsequent gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und religiösen Fundamentalismus auf die Straße gehen – für eine solidarische Gesellschaft. Wir treffen uns am 8. Februar um 18 Uhr an Bahnhofsvorplatz (Südseite).
« [Quelle]

stupa 2016

»Der RCDS bleibt zwar stärkste Kraft an der Uni, verlor aber 12,5% im Vergleich zum letzten Jahr und erhielt nur noch 35,4% der Stimmen [18 Sitze]. Die Offene Grüne Hochschulgruppe gewinnt 1,5% und ist nun mit 20,1% der Stimmen zweitstärkste Kraft [10 Sitze]. Die Liste “Uni Divers – GUM” erhielt nur rund 10 Stimmen weniger als die OGH und landete bei 19,6% der Stimmen [9 Sitze]. Die Juso-Hochschulgruppe konnte über 12% dazugewinnen und liegt nun bei 18,8% der Stimmen [9 Sitze]. Neu im Studierendenparlament ist mit 6,2% der Stimmen die LISTE [3 Sitze].« [Quelle]

»bürgerwehr« ins rechte licht rücken

»Morgen, am 15.01. um 21 Uhr plant eine Gruppe von Neonazis und Hooligans in der oldenburger Innenstadt das erste mal als „Bürgerwehr“ zu patrouillieren. Doch dabei geht es dieser „Bürgerwehr“ keineswegs darum, die Straßen sicherer zu machen. Letztlich bedeuten patrouillierende Rassist*innen immer eine konkrete Gefahr für alle Menschen, denen eine vermeintlich andere Kultur oder Herkunft zugeschrieben wird. Dabei schieben sie die medial thematisierten Vorfälle der Silvesternacht vor, um Rassismus zu legitimieren. Es ist jedoch zu betonen, dass sexualisierte Gewalt im Gegensatz zu anderen Gewalttaten schichtübergreifend und unabhängig von Nationalitäten oder ähnlichem passiert. Wir haben es hier nicht mit einem Problem von Geflüchteten zu tun, sondern mit einem Problem patriarchal geprägter Strukturen an sich.
Wir rufen hiermit dazu auf, morgen (15.01.) um 20 Uhr am Schlossplatz zu sein. Bringt eure Taschenlampen mit.
Wir wollen diese „Bürgerwehr“ als das offenbaren, was sie sind: eine Gruppe von rassistischen Neonazis und Hooligans, die ins rechte Licht gerückt werden müssen und die keinen Platz auf der Straße haben. Passt auf euch auf und bewegt euch nicht alleine durch die Straßen!
« [Quelle]

gegen sexismus und rassismus

»Oldenburger Flüchtlinge sind empört über die Geschehnisse in der Silvesternacht 2016 und wollen sich öffentlich für den Schutz von Frauen einsetzen. Mit Unterstützung von IBIS e.V. haben sie eine spontane Demonstration organisiert, die dazu aufruft, sich von Gewalt gegen Frauen und von Rassismus zu distanzieren. Zeigen Sie sich solidarisch und gehen mit! Setzen auch Sie ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus!
Treffpunkt: Freitag, 15. Januar 2016 um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz über den Heiligengeistwall bis zum Schlossplatz. Dort findet eine Abschlusskundgebung statt.
« [Quelle]