Archiv für Dezember 2015

winter-vokü 2015

rassistische angriffe in wiesmoor

»Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in Wiesmoor (Kreis Aurich) eine Fensterscheibe in einer Flüchtlingsunterkunft eingeworfen. Das Wurfgeschoss, eine gusseiserne Hantelscheibe, habe glücklicherweise niemanden getroffen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Ein Teil des Gebäudes wird seit Herbst von etwa 15 Asylsuchenden bewohnt. Wenige Stunden zuvor hatten nach Polizeiangaben mehrere junge Männer im Alter zwischen 18 bis 22 Jahren vor einer Flüchtlingsunterkunft in Moordorf ausländerfeindliche Parolen gerufen und sich fremdenfeindlich verhalten. Zwei alkoholisierte Jugendliche seien in Gewahrsam genommen worden, sagte die Sprecherin. Den anderen fünf seien Platzverweise erteilt worden. Bereits vor einer Woche sei es vor der Unterkunft zu ausländerfeindlichen Straftaten gekommen, sagte die Sprecherin. Dabei sei es auch zu einem körperlichen Übergriff auf dort eingesetzte Helfer gekommen. Gegen zwei 17 und 18 Jahre alte Tatverdächtige seien Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.« [Quelle]

iruñerria berpizten

Info`s gibt es hier.

antimuslimischer rassismus in der linken
[kritikpapier und stellungnahmen]

»Ein Kommentar zu der Veranstaltung „Das Patriarchat ist tot, es lebe das Patriarchat?! Ein Plädoyer für die Anliegen des klassischen Feminismus“, die am 29. Oktober 2015 vom FemRef an der Uni Oldenburg organisiert wurde:
Auf der Veranstaltung plädierte die Referentin Korinna Linkerhand für die Rückbesinnung auf die Forderungen und Ziele der zweiten Frauenbewegung in Abgrenzung zum heute weit verbreiteten Queer-Feminismus. Ihre Beschreibung der feministischen Bewegung konzentrierte sich auf Kämpfe aus Westeuropa und den USA, wodurch global stattfindende Kämpfe ausgeblendet wurden und die Darstellung der Geschichte der Frauenbewegung eine eurozentristische blieb. Ihr Interesse richtete die Referentin nur auf andere Teile der Welt, um Defizite festzustellen: So bezeichnete sie das muslimische Kopftuch als Symbol patriarchaler Herrschaft, welches bekämpft werden müsse.
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rojava – zwischen krieg und revolution


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»antifa heißt angriff«

»Antifaschistische Gruppen greifen die Infrastruktur der Neonazis an, zünden Druckereien oder Wehrsportzentren an, zerstören Fahrzeuge und Gebäude, erbeuten Mitgliederlisten oder verseuchen Versammlungsorte mit Buttersäure. Im vorliegenden Buch kommen erstmals Antifaschist_innen zu Wort, die in einer antifaschistischen Organisation arbeiteten, die in den 1980er Jahren militant und konsequent rechte Strukturen bekämpfte. Sie sprechen über ihre Motive, Aktionen und die teilweise klandestine Struktur, die mit Angriffen die Mobilisierung der Neonazis aufzuhalten versuchte. Der Autor greift bei seinen Recherchen auf bisher unbekannte Dokumente, Flugblätter, Artikel, Anschlagserklärungen und Städteberichte zurück.

Beginnen wird die Veranstaltung am 9.12. um 20 Uhr im Alhambra. Im Anschluss an die Lesung möchten wir darüber diskutieren, welche Erfahrungen aus der damaligen Arbeit der Antifa-Gruppen für die aktuelle Arbeit relevant sind und welche Unterschiede es in der Ausgangssituation gibt.« [Quelle]