die nazis in whv stoppen

»Die „Wilgida“ hat auf ihrer FB-Seite zu einer Kundgebung gegen „Asylmissbrauch und Masseneinwanderung“ aufgerufen! Am 07.11.2015 um 13 Uhr wollen die Neonazis sich an der Posener Straße, Ecke Preußenstraße versammeln.

Seit den vergangenen Wochen erstarkt die rechte Szene um Personen wie Daniela Bliesener, Volker Hillnhütter, Jens Wagenlöhner und Jens Malte Hillers in Wilhelmshaven erneut. So wurden z.B. Antifaschisten mit Autos gejagt, Veranstaltungen im DGB-Haus angegriffen, gegen geflüchtete Menschen gehetzt und ein Willkommensfest für Flüchtlinge versucht zu stören. Außerdem besetzt die „Wilgida“ und ihre SympathisantInnen zunehmend öffentliche Räume und bestimmt somit das Stimmungsbild in der Stadt. Deshalb ruft der Antifaschistische Anker WHV zu Gegenveranstaltungen auf allen Ebenen auf, um ein Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und Hass zu setzen! Genaue Angaben zu Ort und Zeit folgen!« [Quelle]


1 Antwort auf “die nazis in whv stoppen”


  1. 1 Administrator 02. November 2015 um 16:29 Uhr

    „Für Samstag, den 07.11.2015 hat eine Vanessa Stindt über Facebook zu einer Kundgebung „gegen Asylmissbrauch“ aufgerufen. Die Kundgebung soll um 13.00 Uhr auf/an der Hauptverkehrskreuzung in Fedderwardergroden stattfinden. Frau Stindt ist dabei nicht unbekannt. Zuletzt nahm sie mit NPD-Aktivisten an einer „Spontandiskussion“ vor einer in Oldenburg geplanten Flüchtlingsunterkunft teil (http://recherche-nord.com/gallery/2015.10.10.html).
    Da verwundert es auch wenig, dass die NPD Oldenburg und die NPD Friesland/Ostfriesland die Kundgebung auf ihren Facebookseiten bewerben. Auch die Nazikameradschaft „Freies Oldenburg“ bewirbt die Kundgebung in Wilhelmshaven.
    Unter den ersten Teilnahmezusagen finden sich sodann auch viele aus der NPD-Szene bekannte Namen. Unter ihnen Eckhard Aden (Vorsitzender NPD Oldenburg), Jens Wagenlöhner (Vorsitzender NPD Ostfriesland/Friesland), sowie die Wilhelmshavener NPD-Aktivisten Mirco Evers & Jens Malte Hillers. Wir berichteten ja schon vom Schulterschluss der Wilgida mit NPD-Aktivisten. Bereits mehrfach sind Mitglieder der Wilgida zusammen mit NDP-Aktivisten in Wilhelmshaven öffentlich aufgetreten. Auch über Facebook sind diese Verbindungen zu verfolgen.
    Die rassistische Kundgebung ist also nicht von besorgten Anwohnern geplant, sondern von bekannten rechten Strukturen aus der Region.
    War es die NPD gewohnt, in Wilhelmshaven und der Region bei Kundgebungen kaum mobilisieren zu können, scheint sie jetzt Morgenluft zu wittern. Unter dem Deckmantel der Besorgtbürger, im Gleichschritt mit Wilgida, trauen sich die Nazis auch in Wilhelmshaven wieder in die Öffentlichkeit.
    Nach eigenen Angaben bei Facebook scheint auch Daniela Bliesener in die Organisation der Kundgebung eingebunden zu sein. Auf der Wilgida-Facebook-Seite bittet sie darum, für sie einen Screenshot anzufertigen, den sie dann zum Kooperationsgespräch mitnehmen möchte. Die Wilgida will ihr diesen Wunsch natürlich gerne erfüllen.
    Frau Bliesener ist eine feste Größe bei vielen rechtsradikalen und rassistischen Aufmärschen, Kundgebungen und Demos in Deutschland. Ob unter der Fahne der NPD, der HoGeSa, oder freier rechter Strukturen, Frau Bliesener ist sich für kaum eine Aktion zu schade, die am rechten Rand stattfindet.
    Jetzt ein paar organisatorische Hinweise. Die rassistische Kundgebung ist angemeldet, aber noch nicht genehmigt. Auch wird die Kundgebung kaum auf der Kreuzung Preußen-/Posenerstr. stattfinden. Wahrscheinlich ist ein Ausweichplatz im Umfeld. Auch eine komplette Verlegung in einen anderen Stadtteil würde uns nicht verwundern.
    Die antifaschistischen Gegenaktionen werden gerade koordiniert. In Kürze werden wir Orte und Zeiten bekannt geben, an denen wir die Menschlichkeit gegen den Hass stellen werden.
    Zur Vorbereitung und Koordinierung der Gegenaktionen findet am morgigen Dienstag, den 03.11.2015 um 18.00 Uhr ein Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts im DGB-Haus in der Weserstr. 51 statt.“

    https://www.facebook.com/STOPP.RECHTS/?fref=nf

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