verschwunden in deutschland

Am Freitag, 6. November 2015 gibt es um 18 Uhr im Schlaues Haus, Schloßplatz 16 eine Lesung von Imke Müller-Hellmann aus ihrem Buch »Verschwunden in Deutschland« und anschließend eine Diskussion zur Geschichte des KZ Engerhafe. »Eine Enkelin auf Spurensuche: Imke Müller-Hellmann nimmt Kontakt zu Nachfahren der KZ-Opfer auf. Den Impuls dazu gaben die Erzählungen ihrer Großmutter Elli Müller. Als junge Frau erlebte diese, wie in ihrem Dorf Engerhafe in Ostfriesland von Oktober bis Dezember 1944 ein Konzentrationslager existierte. Oft sah Elli Müller die ausgemergelten Häftlinge durch den Ort marschieren. Ein Anblick, den sie nie mehr vergaß. Imke Müller-Hellmann schreibt Briefe, recherchiert im Internet, besucht Gemeinden und Museen. Schließlich reist sie quer durch Europa: zu elf Familien in sieben Ländern. Sie lässt sich von Widerstandskämpfern und Partisanen erzählen, vom spanischen Bürgerkrieg und vom Warschauer Aufstand, vom Schweigen in den Familien und vom Leid der Hinterbliebenen. Erinnerungsarbeit und gelebte Versöhnung sind Gegenstand des Abends. Einen weiteren Gesprächsimpuls gibt Ann-Christine Stölpe, Studentin der Universität Oldenburg, mit ihrer erinnerungskulturellen Betrachtung. Abschließend diskutieren wir mit den Referent_innen und einem/er Vertreter_in des Engerhafe e.V.« [Quelle]


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