»ich rauche zigarren und glaube nicht an gott«

Barbara Sichtermann liest am Samstag, 03.10.2015 um 18.00 Uhr im Kulturzentrum Wilhelm 13 aus ihrem neuen Buch über Louise Aston. »Eine Frau hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. So sah es jedenfalls im 19. Jahrhundert die Mehrheit der Gesellschaft. Eine Autorin gab es jedoch in jener Zeit, die nicht nur stolz mit ihrem Namen zeichnete, sondern auch die Öffentlichkeit der Straße und der Politik für sich beanspruchte: Louise Aston, eine deutsche Schriftstellerin des Vormärz und Vorkämpferin für die demokratische Revolution und Frauenbewegung. Sie forderte die vollständige Gleichstellung der Frau, Freiheit in der Liebe und in der Liebeswahl. Im Revolutionsjahr 1848 hält sie sich in Berlin auf und erlebt dort die Märzrevolution. Sie schließt sich den Freischärlern an und nimmt als Pflegerin am Schleswig-Holsteinischen Feldzug teil. In ihrer Schrift Meine Emanzipation, Verweisung und Rechtfertigung, formuliert sie radikal das Prinzip der Gleichheit und das Recht der Frau auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit.« [Quelle]


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