demo zum post-streik

»Die Beschäftigten der Post AG treffen sich am Donnerstag, den 02.07.2015, ab 11:00 Uhr zu einer Protestkundgebung auf dem Bahnhofsplatz in Oldenburg. Der Protest richtet sich gegen die Politik des Postkonzerns, der mit der Gründung von 49 Regionalgesellschaften das bestehenden Tarifniveau unterlaufen, und zukünftige Einstellungen nur noch in den neuen Tochtergesellschaften vornehmen will. Die Beschäftigten werden die Gelegenheit nutzen, um ihre Ärger über das Gebaren des Vorstandes Post mit einer Demonstration durch Innenstadt deutlich zu machen. Die Kolleginnen und Kollegen sind sauer auf den Postkonzern, der sich fernab jeder Sozialpartnerschaft bewegt und beim Streben nach immer höheren Gewinnen die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verschlechtern will. „Auch wenn es am 03.07.2015 einen Verhandlungstermin gibt, werden wir den Druck weiter aufrecht erhalten und die Streiks fortsetzen“, so Jürgen Jakobs Gewerkschaftssekretär bei ver.di. Die Beschäftigten wollen Schutz und Sicherheit für ihre Zukunft.« [ver.di Bezirk Weser-Ems]

Und hier noch ein netter Artikel aus der NWZ zu dem Motiven der streikenden Kolleg*innen in Oldenburg: »Vor dem Briefzentrum Tweelbäke tut sich momentan nicht viel. Keine gelben Postautos verlassen die Einfahrt, um Briefe zuzustellen. Grund dafür ist der Streik der Mitarbeiter seit rund zwei Wochen. Dennoch ist das Gelände nicht komplett verwaist. Vor der Zufahrt haben sich links und rechts mehrere Streikende postiert. Zwei Pavillons in unterschiedlichen Farben dienen als Unterkunft – einer weiß-blau, der andere rot-gelb. Grund dafür sind zwei Gewerkschaften, die sich für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzen. Zum einen ist das der Gewerkschaftsriese Verdi, zum anderen die deutlich kleinere Kommunikationsgewerkschaft DPVKom, die aus dem Deutschen Postverband (DPV) hervorging.
Die Ziele sind in etwa die selben: „Wir streiken ja nicht für uns“, betonte Postmitarbeiter Rolf Groth am Mittwoch. „Wir streiken für die Arbeiter der Fremdfirmen. Diese sollen die gleichen Löhne wie wir erhalten. Das Ziel leuchtet ein. Ulrich Dierking vom Betriebsrat erklärt: „Wenn man zum Beispiel Paketzustellern, die für die Firma Delivery arbeiten, weiterhin weniger Geld bezahlt als uns, werden die uns irgendwann ersetzen.“
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