zum brandanschlag in bremen lilienthal

»Am vergangen Wochenende wurde ein Brandanschlag1 auf eine Unterkunft mit 15 Geflüchteten in Lilienthal verübt. Der Tatort liegt lediglich einige Haltestationen mit der Linie 4 vom Bremer Stadtzentrum entfernt. Ein Brandanschlag der also genau vor unserer Haustür liegt. Auffällig ist, dass kurz vor dem Anschlag bekannt wurde, dass in dieser Ortschaft 75 weitere Geflüchtete aufgenommen werden sollen. Dieser Anschlag ist im Zusammenhang weiterer Anfeindungen und Gewaltaufrufen gegen Geflüchtete in Bremen zu sehen. Eine logische Folge anhaltender Ablehnung und Verfolgung von Geflüchteten. In Bremen Nord/Farge wird im Wochentakt durch die AfD, BiW, Neonazis und Anwohner_innen Hass gegen die Unterkunft für jugendliche Geflüchtete geschürt. Nicht wesentlich anders ist es um die Unterkunft in Bremen Borgfeld in der Nähe von Lilienthal bestellt. Zu der Radio Bremen zuletzt im Oktober des letzten Jahres fragte: “Hat Bremen ein Problem mit Flüchtlingen?“2 und meinte mit Problem nicht die Haltung der Bremer_innen, sondern das Problem mit den Geflüchteten. Die Zunahme von Gewalt und Anfeindungen, die in der ganzen Bundesrepublik zu beobachten sind, bestimmen mehr und mehr den Alltag und das Leben der Betroffenen. Wenn sie nicht gerade zum Objekt von Hetze und Gewalt gemacht werden, wird ihnen von allen Seiten angedichtet in erster Linie ein “Problem” zu sein. Willkommen in Deutschland!« (mehr…)


2 Antworten auf “zum brandanschlag in bremen lilienthal”


  1. 1 Mats 08. März 2015 um 23:39 Uhr

    Lilienthal ist nicht Bremen, Lilienthal ist Niedersachsen.

    Macht die Sache nix besser, aber trotzdem wäre es besser bei der Wahrheit zu bleiben..

  2. 2 @Mats 09. März 2015 um 17:14 Uhr

    Vielen dank für deine bemerkenswerte inhaltliche Aufdeckung der hier absichtlich falsch dargestellten Sachlage.

    Lilienthal ist nämlich beinahe 2km von der Ortsgrenze von Bremen entfernt. Eindeutig ein Fall von Lügenpresse..

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