schüler*innen fassen tabuthema an

»Die Verbrechen geschahen am Stadtrand von Oldenburg, in der sogenannten Pflegeanstalt auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Blankenburg. Als behindert und „lebensunwert“ abgestempelt, wurden viele Insassen gequält, hungerten und starben eines qualvollen Todes. Und nicht nur das: Die Opfer wurden zudem in einem anonymen Massengrab unwürdig verscharrt. „Dieses Kapitel der Stadtgeschichte darf man nicht einfach zuschlagen“, sagt Levke Gimbel. Die Blankenburger Krankenmorde während des Nationalsozialismus haben die 15-Jährige und ihre Mitschüler berührt. Seit vergangenem Sommer beschäftigt sich die 10. Klasse der Freien Waldorfschule in einem Projekt mit dem lange tabuisierten Thema. Dabei gelang es, 85 Personen, die zwischen 1937 und 1941 in der Pflegeanstalt starben, mit Namen zu identifizieren. Das sei gar nicht so schwierig gewesen, berichten die Schüler, denn die Namen tauchten in Archiven und Kirchenbüchern auf(mehr…)


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