für eine georg-elser-straße

»Die Tat des Widerstandskämpfers lag am 8. November genau 75 Jahre zurück. (…) An Georg Elser erinnerten sich nur wenige. Eine Ausnahme bildet Manfred Lahusen. „Elser wird oft vergessen“, sagt der Rentner, der sich seit fast zehn Jahren für eine öffentliche Würdigung des Hitler-Attentäters in Oldenburg einsetzt. „Die ist überfällig“, meint der 72-Jährige: „Gerade im Zuge der Debatte um die Umbenennung von Straßennamen könnte ich mir das gut vorstellen. Warum kann man nicht die umstrittene Hindenburgstraße in Georg-Elser-Straße umbenennen“, fragt sich Lahusen. Denn den Mut des Mannes, der am 8. November 1939 zur Tat schritt, bewundert er. Elser zündete eine Bombe im Münchner Bürgerbräukeller, um Adolf Hitler zu töten. Elsers Ziel war es, den 2. Weltkrieg zu beenden, der wenige Wochen zuvor mit dem Überfall Deutschlands auf Polen begonnen hatte. Doch Hitler verließ den Ort früher als geplant. Die Bombe verwüstete zwar den Saal, aber der Plan scheiterte. Elser wurde noch am selben Abend festgenommen und im April 1945 auf Befehl Hitlers im KZ Dachau erschossen.« (mehr…)


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