eine kindheit im minsker ghetto

Am Montag, dem 10. November 2014 ab 19.30 Uhr berichtet Felix Lipski im Café IBIS, Klävemannstr.16 über seine Kindheit im Ghetto Minsk. »Felix Lipski wurde in Minsk geboren. In Minsk begann die Ermordung der europäischen Juden. Gleich nach dem nach Überfall auf die Sowjetunion wurden dort über 20 000 Juden ermordet und einen Monat später ein Ghetto errichtet. Zu den in Minsk bereits eingepferchten 50 000 Menschen wurden ab dem Herbst 1941 weitere 50 000 Juden aus dem Deutschen Reich deportiert. Darunter waren auch 33 Oldenburger Juden. Alle kamen nicht mehr zurück. An ein viertägiges Pogrom, bei dem durch ein SS-Sonderkommando 14 Oldenburger erschossen oder in Gaswagen erstickt wurden, kann sich Felix Lipski genau erinnern. Die Flucht zu den Partisanen gelang Mutter und Sohn im Sommer 1943 – nur so überlebten sie die Shoah.
Nach dem Krieg wurde Lipski in der Sowjetunion Arzt und immigrierte 1968 nach Deutschland. Er kommt heute aus Bochum nach Oldenburg, um seine bewegenden Erinnerungen zu erzählen. Die Veranstaltung findet im Anschluss an den „Erinnerungsgang“ statt, mit dem in Oldenburg jedes Jahr der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird.
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