8600 einwendungen gegen die bahn

»Mit so einem massiven Widerstand haben selbst die Bahngegner nicht gerechnet: Tausende Oldenburger wehren sich gegen die geplanten Baumaßnahmen der Bahn. Noch nie habe es in Niedersachsen so viele Einwendungen gegen ein Planfeststellungsverfahren gegeben, teilte die Interessengemeinschaft (IG) der Bürger/Bahnanlieger in Oldenburg in einem Schreiben mit. Rund 8.600 Einwände liegen vor. Außerdem 35 Stellungnahmen von Kirchen, Schulen, Heimen und von der Oldenburger Stadtverwaltung. Die Kritiker befürchten unter anderem, dass meterhohe Lärmschutzwände entlang der Gleise durch die Stadt gebaut werden und die Stadt „zerschneiden“. (…) In ihrem Schreiben erklärte die IG weiter, dass ein „aus politischen Erwägungen kurzsichtiges Festhalten an einer quasi Stadtzerstörung einschließlich der Beeinträchtigungen von mehr als 100.000 Menschen, deren legitime Schutzrechte verhöhne“ und darüberhinaus gegen geltende Rechtsvorschriften verstoße. Die Mehrheit der Bevölkerung wünsche sich einen Erfolg des JadeWeserPorts, so die IG. Wenn in Zukunft aber immer mehr Container umgeschlagen werden, müsse es die Möglichkeit geben, Oldenburg zu umfahren. Darauf habe sich auch Wirtschaftsminister Olaf Lies bereits festgelegt. Auch die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist überrascht von der Flut der Anträge. Eine Sprecherin wollte deshalb keine konkreten Zeitangaben machen, wann das Verfahren in die nächste Runde geht. Jetzt muss erstmal die Bahn Stellung nehmen.« [Quelle]


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