zwangsumzug

»Im Stadtteil Bürgerfelde fühlt sich Uwe K. wohl. Seit fast neun Jahren wohnt der Hartz-IV-Bezieher hier – möglicherweise aber nicht mehr lange. Nach der jüngsten Mieterhöhung liegen die Kosten über der Obergrenze für eine Kostenübernahme durch das Jobcenter. „Ich soll mir eine neue Wohnung suchen, aber es ist keine ,angemessene‘ zu finden“, klagt der 57-Jährige. Der Mangel an preiswertem Wohnraum ist seit Längerem ein Problem in der Stadt. (…) Bis März 2012 betrug die Miete von K. 285 Euro (kalt) plus 140 Euro Nebenkosten. Danach gab es eine Erhöhung der Kaltmiete um 15 Euro. Eine weitere Erhöhung folgte (…) Seit diesem Januar beläuft sich die Kaltmiete auf 340 Euro. Zusammen mit den Nebenkosten macht das 480 Euro. Vom Jobcenter erhält K. aber nur maximal 438 Euro. Die Behörde riet ihm, die Wohnung (52 Quadratmeter) unterzuvermieten, die Nebenkosten zu senken oder in eine preiswerte Wohnung umzuziehen. Er könne natürlich auch die fehlenden 42 Euro selbst zahlen. „Ich weiß nicht, wie ich das bei einem Regelsatz von monatlich 391 Euro schaffen soll. Hiervon sind ja auch noch die Kosten für Strom und Telefon abzuziehen“, schildert K. seine Situation. (…)« [Quelle]


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