der punk-a-platz in oldenburg

Das Underdog-Fanzine hat ein wirklich nettes Interview mit einigen Bewohner*innen des bedrohten Punk-A-Platzes geführt, welches euch nun hier präsentiert wird: »Für das Gelände des seit nunmehr 15 Jahren existenten Punk-A-Platz ist eine Erweiterung des Wendehafenbeckens vorgesehen. Trotz dieser negativen Standortentwicklung lässt sich das Punk-A-Platz-Kollektiv nicht die Laune vermiesen. Am 15. Februar feierte der Punk-A-Platz seinen 15. Geburtstag. Und trotz der unsicheren Zukunft des Platzes sind meine Gesprächspartner*innen BiggiBiX, Zecke, Thomas, Atze und Park-Ranger positiv gestimmt, von ihrer selbst gewählten Wohn- und Lebensform überzeugt und mit ganzem Herzen, viel Elan und Engagement bei der Sache. Kreativität und schöpferische Selbst-Organisation ist der beste Weg aus der Krise. (…)

Wie ist der Punk-A-Platz entstanden?
Zecke: Das alte ehemalige Donnerschweer-Stadion war für uns vom November 1996 bis zum Herbst 1998 Treffpunkt und Wohnraum. Bevor wir das besetzt hatten, stand das – glaube ich – 6 oder 7 Jahre leer. Nachdem das Stadion zwangsgeräumt und abgerissen wurde, waren auf einen Schlag 20 Menschen obdachlos. Daraufhin haben wir in der Innenstadt auf unsere Situation aufmerksam gemacht. Wir hatten ja auch keinen Ausweichplatz. Durch unsere Anwesenheit fühlten sich die Geschäftsleute des City-Management-Oldenburgs gestört und es folgten Schikane wie Platzverweise und Mitnahme in Ausnüchterungszellen. Mit diesem Zustand zeigte sich die Stadt aber auch nicht zufrieden und hat uns durch einen Vertreter gefragt, was wir wollen.
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