soldat*innen wollen nicht nach oldenburg

Die Zukunft des Bundeswehr-Standortes Oldenburg ist noch immer alles andere als gewiss. Wie berichtet, soll ja eigentlich als Ersatz für den Abzug von Teilen der Luft­lan­de­bri­ga­de 31 der »Aus­bil­dungs­stütz­punkt Luft­lan­de und Luft­trans­port« und die »Sport­för­der­grup­pe der Bun­des­wehr« aus dem bay­ri­schen Al­ten­stadt, sowie der Stab der 1. Pan­zer­di­vi­si­on aus Han­no­ver in die Hen­ning-​von-​Tre­sckow-​Ka­ser­ne im Stadt­teil Büm­mer­ste­de ver­legt wer­den. In Bezug auf die Einheiten aus Al­ten­stadt mehren sich allerdings schon länger massivste Zweifel an der Wirtschaftlichkeit und Geeignetheit des Oldenburger Standortes. Nicht minder massiv sind auch die Vorbehalte gegen die Verlegung des Stabes der 1. Pan­zer­di­vi­si­on. Erst kürzlich meldete sich die »Standortkameradschaft Hannover im Deutschen Bundeswehrverband« in einem offenen Brief an die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zu Wort, in welchem sie eine Überprüfung des geplanten Umzuges fordern. »Viele Soldaten hätten sich mit ihren Familien in Hannover eingerichtet. Sie würden „unnötig“ durch einen Umzug belastet, heißt es in einem offenen Brief«, berichtete die NWZ. Mit etwas Glück kann Oldenburg also doch noch zu einer quasi-de­mi­li­ta­ri­sier­ten Zone werden.


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