bigbrother meets schule

Nachdem schon seit Längerem große Teile der Innenstadt mit Videokameras überwacht werden, wollen nun die Direktoren der Schulzentren Eversten und Alexanderstraße auch ihre Schüler*innen mit Kameras bespitzeln. Als vorgeschobener Grund und Türöffner einer totalen Überwachung sollen Vandalismus- und Diebstahlschäden in den Fahrradkellern herhalten. Laut Stadtverwaltung entstehe jährlich ein Schaden von 25 000 Euro. »Wir begrüßen das Vorhaben«, kommentierte wenig überraschend der Polizeisprecher Mathias Kutzner die Bespitzelungspläne. Dass Vandalismus in Schulen wohl hauptsächlich auf durch den Lehrbetrieb hervorgerufenen Stress, Frust oder auch Langeweile zurückzuführen ist, ignorieren die beiden verantwortlichen Pädagogen derweil. Überraschend Vernünftiges kommt hingegen von der Oldenburger FDP: »Wir empfinden es als einen pädagogischen Offenbarungseid, wenn wir Gewalt und Vandalismus in der Schule mit mehr Überwachung von außen bekämpfen.«


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