mini-mindestlohn

Die Konzern der Fleischindustrie und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben sich scheinbar auf so etwas wie einen Mindestlohn für Festangestellte und auch die Werkverträgler*innen geeinigt. Von Juli 2014 an soll der Stundenlohn der Arbeiter*innen lächerliche 7,75 Euro betragen. Stufenweise soll er dann ansteigen, bis im Dezember 2016 ein Mindestlohn von immerhin 8,75 Euro erreicht ist. Selbst einige Arbeitgeber*innen, wie z.B. der Geflügelerzeuger Heidemark im Landkreis Cloppenburg, waren verwundert über den niedrigen Abschluss. Andererseits sind in der Region Oldenburg-Vechta (hier wird übrigens der Großteil des deutschen Fleisches erzeugt und verarbeitet) momentan Bruttolöhne von lediglich 6,50 Euro keine Seltenheit – gerade Kolleg*innen aus Osteuropa müssen als Werkarbeiter*innen miserable Bezahlung, unwürdige Lebensbedingungen und extreme Arbeitsbelastungen erdulden. [Quelle]


1 Antwort auf “mini-mindestlohn”


  1. 1 Sebastian 27. Januar 2014 um 11:26 Uhr

    Ich finde das Thema Mindestlohn insgesamt sehr schwierig…
    Ja, Arbeitnehmer sollen von ihrem Vollzeitjob gut leben können; ohne noch zusätzliche Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen zu müssen.
    Aber das ist nur die eine Seite. Auf der anderen Seite muss man sich die Situation der Unternehmen betrachten. Die Einführung des Mindestlohns, bedeutet für viele unserer KMUs, Die Abschaffung von Arbeitsplätzen. Können sie sich heute 3 Mitarbeiter leisten, so würde diese Zahl bei EInführung des Mindestlohns auf 0-1 sinken.
    Ich bin mir sicher, dass es einige Unternehmen gibt, die ihren Mitarbeitern gerne mehr zahlen würden, jedoch ist es einfach aus Mangel an Geld nicht machbar.

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