Archiv für Januar 2014

»besseres oldenburg«
blinder hass und stumpfe parolen

»Seit dem Farb­an­schlag auf den jü­di­schen Fried­hof in Os­tern­burg ist von Sei­ten der Ol­den­bur­ger Neo­na­zi­sze­ne viel pas­siert. Unter an­de­rem kam es zu wei­te­ren Sprüh-​ und Auf­kle­ber­ak­tio­nen, aber auch zu kon­kre­ten Be­dro­hun­gen gegen An­ders­den­ken­de bis hin zum Auf­ruf zum Mord. Der fol­gen­de Ar­ti­kel [der antifa.elf] fasst die ak­tu­el­len Er­eig­nis­se und han­deln­den Neo­na­zi­struk­tu­ren in einer un­voll­stän­di­gen Über­sicht zu­sam­men:

Seit dem An­schlag auf den jü­di­schen Fried­hof kam es kon­ti­nu­ier­lich zu Ak­ti­vi­tä­ten der Neo­na­zis aus dem Um­feld der „Ka­me­rad­schaft Ol­den­burg“ . Re­gel­mä­ßig wur­den Auf­kle­ber mit neo­na­zis­ti­schen In­hal­ten ver­klebt, vor allem in den Ol­den­bur­ger Stadt­tei­len Os­tern­burg und Krey­en­brück, aber auch im Bahn­hofs­vier­tel und in Don­ner­schwee sowie in der Klein­stadt Ras­te­de (Land­kreis Am­mer­land). Au­ßer­dem be­tei­lig­ten sich drei Ol­den­bur­ger Neo­na­zis am Na­zi­auf­marsch in Mag­d­e­burg am 18.​01.​2014 und pro­vo­zier­ten wäh­rend einer Stadt­rats­sit­zung im PFL.« (mehr…)

der blinde fleck

zwanzigdreizehn

➲ 9. Ja­nu­ar: In der Nacht zum 9. Ja­nu­ar brann­te die Gar­ten­lau­be und ein da­zu­ge­hö­ri­ge Schup­pen des brau­nen Rats­herrn Ulrich Eigenfeld im Ol­den­bur­ger Klein­gärt­ner­ver­ein Stadt­feld nie­der. »Die Po­li­zei er­mit­telt ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge wegen des Ver­dachts der Brand­stif­tung. Eine po­li­tisch mo­ti­vier­te Straf­tat sei nicht aus­zu­schlie­ßen«, be­rich­te­te die NWZ. (mehr)

★ 11. Ja­nu­ar: Circa 200 Men­schen, Be­schäf­tig­te und ihre Ge­werk­schaft NGG, Er­werbs­lo­se, Bau­er*innen, Mast­stall­geg­ner*innen und Um­welt­schüt­zer*innen pro­tes­tier­ten gegen die un­halt­ba­ren Zu­stän­de beim VI­ON-​Schlacht­hof in Ems­tek. Dabei wurde in ver­schie­de­nen Re­de­bei­trä­gen deut­lich ge­macht, dass die öko­lo­gi­sche Frage und die so­zia­le Frage nur zu­sam­men ge­löst wer­den kann. (mehr)

★ 11. Ja­nu­ar: Am Nach­mit­tag des 12. Ja­nu­ar be­läs­tig­te die NPD im Rah­men ihrer ​Nie­der­sach­sen-​Tour zur Land­tags­wahl die Ol­den­bur­ger Be­völ­ke­rung. Ob­wohl sich viele Ol­den­bur­ge­r*in­nen auf den Weg nach Mag­d­e­burg ge­macht hat­ten, um dort einen Na­zi­groß­auf­marsch zu ver­hin­dern, und le­dig­lich einen Tag lang mo­bi­li­siert wer­den konn­te, fan­den sich doch noch etwa 150 lautstarke An­ti­fa­schis­t*in­nen auf dem Julius-Mosen-Platz zu­sam­men. Nach rund einer Stun­de hat­ten die Nazis genug und woll­ten das Weite su­chen. Doch dies ge­stal­te­te sich schwie­ri­ger als ge­dacht. Die re­gio­na­len Fa­schos ver­such­ten ihr Glück zu Fuss durch die Kur­wick­stra­ße, tra­fen dabei aber auf wenig er­freu­te Ol­den­bur­ge­r*in­nen. Nach ei­ni­gen Klap­sern auf den Hin­tern flüch­te­ten sie pa­nisch zu­rück auf den Kund­ge­bungs­platz in den Schutz der Po­li­zei. Wenig spä­ter star­te­ten die drei NPD-​Ge­fähr­te ihren Ab­gang und mach­ten auf dem Hei­li­gen­geist­wall un­an­ge­neh­me Be­kannt­schaf­ten. Es flo­gen ei­ni­ge Böl­ler und Fla­schen auf den Tross und der Eine oder An­de­re der an­ge­karr­ten und wohl etwas über­eif­ri­gen Nazis des »NPD-​Ord­ner­diens­tes« traf auf über­zeu­gen­de­re Ar­gu­men­te, bevor die Po­li­zei die Si­tua­ti­on be­rei­ni­gen konn­te. (mehr)

★ 16. Ja­nu­ar: Etwa 500 Stu­die­ren­de haben bei ei­si­gen Tem­pe­ra­tu­ren in Ol­den­burg für die Ab­schaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren in Nie­der­sach­sen de­mons­triert. Bei der letz­ten De­mons­tra­ti­on im No­vem­ber 2012 waren es bei we­sent­lich mil­de­rem Wet­ter noch 2400 Stu­die­ren­de, die gegen die un­so­zia­le­ne Ge­büh­ren auf die Stra­ße gin­gen. (mehr)

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die singende überlebende von auschwitz

kindersoldat*innen

»Die Bundeswehr hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 3.000 minderjährige Soldaten rekrutiert. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin mit. Allein im Jahr 2013 seien 1.032 17-Jährige rekrutiert worden, sagte der Sprecher. Im Jahr zuvor seien es 1.216, 2011 833 gewesen. Dabei handelte es sich jeweils sowohl um freiwillig Wehrdienstleistende als auch um Zeitsoldaten. (…)

Kritik kam von der Linkspartei. „Deutschland reiht sich mit der Rekrutierung von Minderjährigen in eine Reihe von Ländern ein, die häufig Demokratie und Menschenrechte missachten“, kritisierte die Linken-Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert. „Den Bemühungen auf internationaler Ebene, den Einsatz von Kindersoldaten zu ächten, wird durch diese Doppelmoral ein Bärendienst erwiesen.“« [Quelle]

mini-mindestlohn

Die Konzern der Fleischindustrie und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben sich scheinbar auf so etwas wie einen Mindestlohn für Festangestellte und auch die Werkverträgler*innen geeinigt. Von Juli 2014 an soll der Stundenlohn der Arbeiter*innen lächerliche 7,75 Euro betragen. Stufenweise soll er dann ansteigen, bis im Dezember 2016 ein Mindestlohn von immerhin 8,75 Euro erreicht ist. Selbst einige Arbeitgeber*innen, wie z.B. der Geflügelerzeuger Heidemark im Landkreis Cloppenburg, waren verwundert über den niedrigen Abschluss. Andererseits sind in der Region Oldenburg-Vechta (hier wird übrigens der Großteil des deutschen Fleisches erzeugt und verarbeitet) momentan Bruttolöhne von lediglich 6,50 Euro keine Seltenheit – gerade Kolleg*innen aus Osteuropa müssen als Werkarbeiter*innen miserable Bezahlung, unwürdige Lebensbedingungen und extreme Arbeitsbelastungen erdulden. [Quelle]

nsu-watch

Passend dazu:
☞ »Der NSU-Prozess als Film« Die Protokolle des ersten Jahres, nachempfunden von Schauspieler*innen in einem Film: Ein Projekt des Süddeutsche Zeitung Magazins, der Filmakademie Baden-Württemberg, der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und der UFA Fiction.

filme gegen das vergessen

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 veranstalten sowohl Werkstattfilm, als auch das cine k diesbezügliche Filmveranstaltungen. Werkstattfilm zeigt am Sonntag, dem 26. Januar ab 17 Uhr im KinOLaden (Steinweg 31/Ecke Katharinenstraße) einen kurzen Film über die Einweihung der Erinnerungstafel am ehemaligen Hause der jüdischen Familie Goldschmidt in der Gartenstraße 34. Anschließend soll über aktuelle Entwicklungen in Bezug auf die städtische Erinnerungskultur, beispielsweise die neue Gedenktafel an der Peterstraße, diskutiert werden. Das cine k veranstaltet seinerseits eine dreiteilige Filmreihe unter dem Titel »Nationalsozialismus, Holocaust und Familie«. Los geht`s am Montag, dem 27. Januar um 18 Uhr mit dem Film »Enjoy the music – Die Pianistin Edith Kraus« über Krauses Leiden und Wirken im KZ Theresienstadt. Am 29. Januar, ebenfalls um 18 Uhr, geht es weiter mit dem Film »Liebe Geschichte« über die Nachkommen nationalsozialistischer Täter*innen. Zum Abschluss gibt es dann am 2. Februar um 11 Uhr den Film »Ima«, die Geschichte von vier Frauen dreier Generationen in Deutschland.

der beliebte general

Am 12. Januar verstarb Gottfried Ewert, seines Zeichens Generalmajor a.D., im Alter von 92 Jahren in Bremen. Ewert, gebürtiger Ostpreuße und Träger des großen Bundesverdienstkreuzes, war u.a. von 1974 bis 1977 kommandierender General der 11. Panzergrenadierdivision, deren Stab in der Oldenburger Clausewitz-Kaserne stationiert war. »Als Kommandeur (war er) sehr beliebt bei seinen Soldaten, für deren Belange er sich stets einsetzte«, behauptet zumindest der NWZ-Autor Thomas Husmann in einem Nachruf. Auch ehrenamtlich habe er sich stark engagiert, weiß Husmann zu berichten: »Unter anderem war er Vorsitzender der deutsch-südafrikanischen Gesellschaft«. Deutsch-südafrikanische Gesellschaft? Ein Verein zum interkulturellen Austausch mit den Bewohner*innen des Südkaps? Oder gar eine Bürgerinitiative gegen das bis 1994 in Südafrika herrschende Apartheidsregime? Nicht ganz. Die erste Deutsch-Südafrikanische Gesellschaft (DSAG) existierte bereits während des 3. Reiches und war eng verbunden mit der NSDAP-Auslandsorganisation. Im Jahr 1965 wurde sie wiedergegründet, gab sich honorig und mit vielen Grafen im Vorstand geradezu adelig, während sie im Hintergrund vielen Faschist*innen als Tarnung diente. »Der SPD-Politiker Günther Verheugen bezeichnete die DSAG in seinem Buch „Apartheid“ als „organisatorisches Rückgrat der (Weiß-)Südafrikalobby“. Der Verein diene als Bindeglied zwischen weißen Wirtschaftsunternehmen, reaktionären Kreisen und bestimmten südafrikanischen Politikern. Die DSAG sei lange Zeit ein Forum für Apartheidsanhänger und Nationalisten gewesen. In ihrem Jahresbericht 1990 offenbarte die DSAG sogar offen ihren Rassismus, als sie eine Monarchie für Südafrika forderte, weil „der Schwarze“ zu Demokratie nicht tauge«, konstatierten Oliver Schröm und Andrea Röpke in ihrem Buch »Stille Hilfe für braune Kameraden: das geheime Netzwerk der Alt- und Neonazis«. Darüber hinaus unterhielt die DSAG über Jahrzehnte hinweg bis 1993 eine enge Zusammenarbeit mit dem faschistischem »Hilfskomitees Südliches Afrika (HSA)« und dem Nazi-Magazin »Nation & Europa«.
Also wahrlich lobenswert, das ehrenamtliche Engagement des Gottfried Ewerts. Diese eigenwillige Deutung des NWZ-Redakteurs Husmann wird wohl nur noch getoppt durch die Traueranzeige des Lions-Club Oldenburg: »Sein Anliegen, sich aufrichtig und furchtlos für die Demokratie einzusetzen, war vorbildlich und bleibt uns – wie auch seine Liebe zur Natur – unvergessen«.

wahnsinn wohnungsmarkt

ukraine: verständnis für militante rechte

»In deutschen Medien wird selten auf den politischen Kontext aufmerksam gemacht, in dem die Randalierer von Kiew stehen. Bei den jungen Männern, „die sich zur Gewalt provoziert fühlen“, handelt es sich überwiegend um Angehörige der extremen ukrainischen Rechten. Manche bewegen sich im Umfeld der Swoboda-Bewegung, die sich offen in die Tradition der NS-Kollaborateure und Antisemiten stellen, die sich gemeinsam mit der deutschen Wehrmacht am Überfall auf die Sowjetunion beteiligten. Mittlerweile wird die Swoboda-Bewegung auch als Teil einer neuen, extrem rechten Fraktion für das EU-Parlament umworben. Gespräche mit den belgischen Vlaams Belang und dem Front National hat es schon gegeben. Dabei muss die Partei ihre Propaganda etwas vom allzu offenen Nazismus reinigen. Das geht manchen Rechten zu weit; sie organisieren sich in Konkurrenz zu Swoboda in offenen Neonazigruppen.

Sie sind in den letzten Wochen öffentlich in Erscheinung getreten, in dem sie Lenin-Statuen umgestürzt oder Linke und Gewerkschaftler bei Demonstrationen angegriffen haben. So wurde der Gewerkschaftler Denis Lewin beim Verteilen von Flugblättern im Dezember in Kiew von Rechten attackiert. Lange Zeit wurde in der deutschen Öffentlichkeit die massive rechte Präsenz in der ukrainischen Oppositionsbewegung weitgehend ignoriert. Als sich in den letzten Wochen deutsche Politiker wie der vormalige Bundesaußenminister Westerwelle in Kiew medienwirksam mit der ukrainischen Opposition solidarisierten, wurde nicht erwähnt, dass mindestens ein Drittel der extremen Rechten angehört, die natürlich auf die altbewährte deutsch-ukrainische Zusammenarbeit anstoßen können.« [Quelle]

☞ »Hass auf Moskauer, Juden und „andere Unreine“« telepolis
☞ »Rechtsradikale übernehmen Klitschkos Opposition« n-tv
☞ »Vorwärts mit Neonazis« Hintergrund

masturbation ist sünde

Anti-Masturbationsvideo der Zeugen Jehovas für Gehörlose mit musikalischer Untermalung [via]

vom tomatenwurf zur frauenquote

»Vom 16. Februar bis zum 16. März 2014 präsentiert das Frauenbüro im Stadtmuseum die Ausstellung „frauen.oldenburg – Vom Tomatenwurf zur Frauenquote“. 1968 markierte ein Tomatenwurf während einer Versammlung des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Frankfurt a.M. den Beginn der Neuen Frauenbewegung in Deutschland. Mit dem Slogan „Das Private ist politisch“ wurde eine radikale Kritik an den vorherrschenden Geschlechterverhältnissen ausgedrückt.

Demonstrationen gegen den Abtreibungsparagraphen 218, Aktivitäten im Frauenzentrum, die Gründung von Kinderläden … . All das gab es auch in Oldenburg. Und wer weiß heute noch, dass in der beschaulichen Huntestadt mit der Gründung des Vereins „Autonomes Frauenhaus“ eins der ersten Frauenhäuser Deutschlands entstanden ist? Wesentliche Forderungen der Frauenbewegung waren die Einrichtung von Frauenbüros und die Berufung von Frauenbeauftragten auf kommunaler Ebene. In Oldenburg konnte 1988 die erste Frauenbeauftragte ihre Arbeit aufnehmen, noch bevor deren Berufung landesweit gesetzlich geregelt war. Doch wer erinnert sich heute noch an die Wurzeln dieser Bewegung? In aktuellen Diskussionen um Mädchen- und Frauenrechte wird selten an den „alten“ Forderungen angeknüpft. Die Auseinandersetzung erscheint seltsam geschichtslos. Erstmalig wird in der Ausstellung „frauen.oldenburg“ die Neue Frauenbewegung in Oldenburg anhand von Zeitdokumenten und Exponaten in ihrer Vielfalt dargestellt. Sie ist somit eine einzigartige Dokumentation regionaler Frauengeschichte.«
Zur Ausstellung gibt es auch ein Begleitprogramm mit diversen Veranstaltungen und Filmen. Info`s dazu gibt es z.B. hier im Ausstellungsflyer.

niemals vergessen

Seit 1989 wird alljährlich am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, an die 74 von den Nationalsozialist*innen deportierten und ermordeten Sinti aus der Stadt Oldenburg und Umgebung gedacht. Die Kranzniederlegung am Gedenkstein im Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße im Ziegelhof findet in diesem Jahr um 12 Uhr statt.

abblasen!

»Die Mu­sik­schau der Na­tio­nen wird in die­sem Jahr schon zum 50.​Mal in Bre­men ge­fei­ert. Vom 24. bis zum 26.​Januar 2014 fin­det, or­ga­ni­siert vom Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge (VDK), “Eu­ro­pas größ­tes Blas­mu­sik-​Fes­ti­val” in der ÖVB-​Are­na statt. Mit star­ker Un­ter­stüt­zung der Bun­des­wehr kom­men hier Mi­li­tär­ka­pel­len aus aller Welt zu­sam­men.

Der VDK be­haup­tet damit zur „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ bei­zu­tra­gen. Wie das aus­sieht kön­nen wir ja sehen: Ste­reo­ty­pe sol­len “uns“, den Deut­schen, die frem­den Kul­tu­ren näher brin­gen. Sämt­li­che er­lö­se der Mu­sik­schau gehen an den VDK und seine an­geb­li­che „Frie­dens­ar­beit“. Diese be­steht darin in­ter­na­tio­nal von jun­gen Men­schen Kriegs­grä­ber put­zen zu las­sen. Aber man kann es wohl kaum Frie­dens­ar­beit nen­nen, jene Orte zu pfle­gen, die doch ge­ra­de dazu da sind, Sol­da­t_in­nen wei­ter­hin als Wohl­tä­ter_in­nen, Hel­d_in­nen und tra­gi­sche Opfer dar­zu­stel­len und nicht als Tä­ter_in­nen und Ver­ant­wort­li­che, die sie sind.« (mehr…)