circus.freiheit.gleichschaltung.

Am Samstag, den 09. November um 15 Uhr spielt die Projektgruppe »Circus im Nationalsozialismus« im Forum der IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169, ihr Stück circus.freiheit.gleichschaltung. im Rahmen des Oldenburger Erinnerungsgangs 2013. Die gleichnamige Ausstellung zu diesem wenig bearbeiteten Thema wird ebenfalls zu besichtigen sein. Im Anschluss werden Schülerinnen und Schüler der IGS außerdem ein Theaterstück zu Ausgrenzung und Diskriminierung heute aufführen.

Hier nun noch der der Info-Text der Projektgruppe: »circus.freiheit.gleichschaltung. ist ein multidisziplinäres Circustheaterstück über das Leben einer jüdischen Artistin im Nationalsozialismus. Irene Bento war eine deutsche Circusartistin, die 1939 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ein Berufsverbot erteilt bekam. In dem sie und ein Teil ihrer Familie sich in einem Wandercircus versteckt hielten, konnten sie sich vor der nationalsozialistischen Vernichtung retten. Die Performance zeigt auf, wie die NS-Kulturpolitik die Circuswelt beeinflusste, welche Auswirkungen sie auf ArtistInnen und Circusse hatte und erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Irene Bento. Durch die Verbindung von allgemeiner mit persönlicher Geschichte sowie die Verbindung von Erzählung mit Artistik wird Geschehenes eindrucksvoll vermittelt. Gerade weil das Thema Circus im Nationalsozialismus sehr wenig aufgearbeitet ist, will die Performance und die Ausstellung auf der sie basiert, informieren und berühren. Sie leistet einen Beitrag zu gegenwartsbezogener Erinnerungspolitik, die in Zukunft auch ohne ZeitzeugInnen lebendig gestaltet werden muss. Die Wanderausstellung basiert auf Erzählungen von CircusartistInnen, CircushistorikerInnen und Überlebenden. An verschiedenen Orten soll sie unterschiedliche Menschen erreichen.«


0 Antworten auf “circus.freiheit.gleichschaltung.”


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− zwei = vier