»mehrere objekte laden dazu ein«

Die NWZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe durchaus lesenswert über die Räumung der Freitagnacht kurzzeitig besetzten, seit 2007 leerstehenden ehemalige Gaststätte Steffmann in der Oldenburger Innenstadt. Besondere Aufmerksamkeit verdient das schöne Statement der Polizei:

»Die Polizei sieht sich nicht in der Lage, alle leerstehenden Häuser im Stadtgebiet vor möglichen Besetzern zu schützen. „Mehrere Objekte laden dazu ein“, sagte ein Sprecher am Sonntag. „Wir können nicht überall sein.“«

Hier nun also der Artikel: »Nach der vorübergehenden Besetzung der ehemaligen Gaststätte Steffmann in der Kurwickstraße hat die Polizei Strafanzeige gegen sechs junge Oldenburger erlassen. Sie müssen sich wegen Hausfriedensbruch und eventuell wegen Sachbeschädigung verantworten. Am Freitagabend hatten die jungen Leute nach Angaben der Polizei eine Scheibe eingeschlagen und waren in das unbewohnte Haus eingedrungen. Sie gehören nach Erkenntnissen der Ermittler der linksautonomen Szene an. Die Polizei war wegen eines vermuteten Einbruchs alarmiert worden. Die Beamten räumten gegen 23 Uhr mit Unterstützung einer Hundestaffel das Gebäude, das einem Bremer Investor gehört. Zu mitternächtlicher Stunde beteiligten sich daraufhin rund 50 Sympathisanten der Besetzer an einer Solidaritätskundgebung. Sie zogen nach Angaben der Polizei nach der Räumung zum Alhambra in Osternburg.« (mehr…)


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