heimlicher atomtransport nach gorleben

»Nach Recherchen der Anti Atom Initiative „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ wurde erst kürzlich bekannt, dass das Zwischenlager Gorleben erneut Ziel eines Atomtransportes war. Der Transport von schwach- oder mittelradioaktiven Abfällen aus dem AKW Grohnde in das Zwischenlager Gorleben am 06. August wurde – nach Angaben der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg – mittlerweile vom Landesumweltministerium bestätigt. „Wir sind schockiert, dass Gorleben nach wie vor Ziel von geheimen Atomtransporten ist. Nicht nur der vorgebliche Neuanfang mit einem Standortauswahlgesetz wird durch solche Transporte hintertrieben, faktisch wird Gorleben entgegen aller Beteuerungen unbeirrt weiter zur Drehscheibe für deutschen Atommüll ausgebaut,“ erklärt der Vorsitzende der BI Martin Donat. (…)
Der Pressesprecher der GNS (Gesellschaft für Nuklearservice), die für den Betrieb des Zwischenlagers in Gorleben zuständig ist, Jürgen Auer, sprach von „Missverständnissen“ im Zusammenhang mit den umstrittenen Transporten. „Wir haben nie behauptet, dass keinerlei schwach- bis mittelaktiver Abfall mehr in das Zwischenlager nach Gorleben gebracht wird,“ so Auer. „Wir sind zuständig für die Annahme dieser Abfallart, die aus den Atomkraftwerken unserer Gesellschafter stammen.“ Selbstverständlich seien all diese Transporte genehmigt. „Ein Gutachter des zuständigen Gewerbeaufsichtsamtes in Lüneburg überwacht jede Anlieferung,“ war von dem Pressesprecher zu hören. Mit anderen Worten: es ist mit weiteren schwach- bis mittelaktiven Abfalltransporten in das Zwischenlager nach Gorleben zu rechnen. (…)
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