»widerstand gegen sanierungspläne«

Heute wurde den LeserInnen der NWZ ein durchaus interessanter und überraschend objektiver Artikel zum räumungsbedrohten Haus Friedensbruch serviert. Lest selbst: »Im Ringen um die Sanierung des Gebäudes Theaterwall 24a („Haus Friedensbruch“) erhalten die Bewohner Unterstützung. Die Besetzer hätten sich durch Aktionen, die den Wert des Gebäudes aufzeigten, verdient gemacht, sagte Grünen-Fraktionssprecher Sebastian Beer. Ratsherr Jonas Christopher Höpken (Linke) fordert den Erhalt des „Kulturzentrums“. Eine Sanierung des Hauses um jeden Preis sei nicht nötig. Der FDP/WFO-Fraktionsvorsitzende Hans-Richard Schwartz sagte, die Stadt könne zwischen Eigentümer und Besetzern vermitteln („gegen den Eigentümer geht nichts“). Die SPD hält es hingegen für nicht notwendig, dass die Stadt das Projekt fördert. Wichtig sei, das Haus zu sanieren, so Fraktionssprecher Bernd Bischoff. „Wir sind gegenüber dem Projekt neu­tral, aber es ist eine private Initiative“, erklärt CDU-Fraktionschef Olaf Klaukien. Der Staat sei nicht gefordert. Die Stadt stellt unterdessen klar, nicht gegen die Wohnnutzung vorzugehen und weist damit anderslautende Aussagen des Investors zurück (NWZ berichtete). Seit Mai werde das Haus aber ungenehmigt als Vereinsheim genutzt. Investor Lambert Lockmann hat das Haus – nach eigenen Angaben in geräumtem Zustand – gekauft. Die von ihm geplante Investition umfasst auch die Gebäude Theaterwall 24, Burgstraße  5 und Gaststraße  20. Das Amtsgericht bestätigte indes die Räumungsklage des Eigentümers gegen den Haus Friedensbruch e.V. Die Thomas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft habe sie eingereicht.«


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