von rekrutierungsversuchen
und abgeblasenen konzerten

Obwohl seit gut zwei Jahren antimilitaristische Proteste so gut wie jeden öffentlichen Auftritt der Bundeswehr in Oldenburg begleiten, soll die Frischfleisch-Rekrutierung weiter gehen. So stehen im dritten Quartal 2013 gleich drei Termine an. Am 26. August wird mal wieder auf Einladung der NWZ der Rathausmarkt von der »Big Band der Bundeswehr« heimgesucht, vom 13. bis zum 14. September will sich die Bundeswehr auf der Messe »Job4You« in der EWE Arena präsentieren und vom 20. bis 22. August steht als besondere Schweinerei das Simulationsspiel »Politik und Internationale Sicherheit« mit SchülerInnen des Neues Gymnasiums Oldenburg in der Scharnhorst-Kaserne in Bremen an.

Aber es gibt wohl auch einen ersten Erfolg zu feiern. Das sogenannte »Schlossgartenkonzert« des 1. Heeresmusikkorps aus Hannover, welches jahrelang als städtische Veranstaltung im Rahmen der »Patenschaft zu den hier stationierten Einheiten der Bundeswehr« den »direkten Kontakt zwischen der Bundeswehr und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oldenburg« knüpfen sollte, ist wohl aus dem Kalender gestrichen. 2011 war eben jenes »Schlossgartenkonzert«, welches ausgerechnet am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus stattfand, Auslöser für die massivsten und erfolgreichsten antimilitaristischen Proteste seit Langem [Info]. Im nächsten Jahr flohen die Militär-Fans zwar auf den Rathausmarkt, doch auch dort vermiesten technisch-versierte AntimilitaristInnen das uniformierte Spektakel [Info].


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