blaue farbe für die braune bude

Während bei der 10. Ratssitzung dieser Wahlperiode am 17. Dezember erstmals kaum AntifaschistInnen auf den ZuschauerInnenrängen Platz genommen hatten und somit die dämlichen Wortmeldungen des NPD`lers Eigenfeld diesmal nicht in lautstarken Protesten untergingen, erhielt der Wohnsitz des brauen Ratsherrn wohl doch eher ungebetenen Besuch von farbenfrohen HandwerkerInnen. »Auf das Haus des NPD-Ratsherrn Ulrich Eigenfeld ist nach Angaben der Polizei am Montagabend ein Farbanschlag verübt worden. Unbekannte hätten Beutel mit blauer Farbe gegen die Fassade geworfen. Eigenfeld saß zu der Zeit im PFL in der Ratssitzung. Das für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz-Kommissariat ermittelt«, wußte die NWZ zu berichten.
Eigenfeld`s Haus in der Tannenstraße, in welchem seit geraumer Zeit die NPD-Stammtische stattfinden und welches auch viele Jahre als NPD-Geschäftsstelle diente, scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein – am 18. Dezember 2011, also vor gut einem Jahr, wurde von einer Grup­pe an­ti­fa­schis­ti­scher Mau­re­rIn­nen äußerst Medienwirksam die Eingangstür des Gebäudes zugemauert und dem senilen Nazi kurzerhand ein Hausarrest verordnet [Info].


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