bundeswehr sucht frischfleisch

Vor allem seit dem deutschen Kriegseinsatz in Afghanistan wird bei der Bundeswehr immer mal wieder ein Job frei. Da die Wehrpflicht aber ja abgeschafft worden ist, rührt das Verteidigungsministerium nun ordentlich die Werbetrommel, um genug Nachschub für das neue deutsche Großmachtsstreben zusammen zu kriegen. So sind für das ersten Quartal des kommenden Jahres 890 schon jetzt fest­stehende Werbe­termine der Bundeswehr geplant. Neben bundesweit 231 Ver­anstaltungs- und Vortrags­terminen an Schulen, 51 Truppen­besuchen mit Schulen bzw. Schul­klassen, 76 sogenannten »Sicherheits­politischen Seminaren«, 86 Terminen für das Planspiel »Politik und inter­nationale Sicher­heit« (POL&IS), zwei Podiums­diskussionen, 130 Werbeständen auf Messen und Ausstellungen, 133 Auftritts­terminen der Musik­korps der Bundes­wehr sowie 29 Gelöbnissen und Appellen, plant die »Wehr­dienst­beratung der Bundeswehr« zudem 154 Termine in Job­centern bzw. Berufs­informations­zentren.
Auch für Oldenburg ist ein solcher Besuch vorgesehen. Fast drei Wochen am Stück, genauer gesagt vom 19. Januar bis zum 07. Februar, will die Bundeswehr im Berufs­informations­zentrum des Oldenburger Jobcenters neues Kanonenfutter für die aktuellen und künftigen Kriege rekrutieren. Ob inzwischen wohl schon Sanktionen zu erwarten sind, wenn derartige Jobangebote ablehnt werden?


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