free ali ihsan

Seit dem 13. Au­gust 2012 sitzt der kur­di­sche Ak­ti­vis­t Ali Ihsan Kitay beim Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg wegen des Vor­wurfs der »Mit­glied­schaft in einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung im Aus­land« gemäß § 129b StGB auf der Anklagebank. Wie bereits berichtet, wurde der 47-jährige am 12. Ok­to­ber letzten Jahres inhaftiert, da er nach Mei­nung des Ge­ne­ral­bun­des­an­walts als Funk­tio­när der seit 1993 in der BRD verbotenen Ar­bei­ter­par­tei Kur­dis­tans (PKK) in den Ge­bie­ten Ham­burg, Kiel, Bre­men und Ol­den­burg tätig ge­we­sen sei. Er soll Ver­an­stal­tun­gen und De­mons­tra­tio­nen für eine De­mo­kra­ti­sie­rung der Tür­kei und eine Be­en­di­gung des Krie­ges in den kur­di­schen Ge­bie­ten, sowie die Samm­lung von Spen­den für die kur­di­sche Frei­heits­be­we­gung organisiert haben.

Der kur­di­sche Po­li­ti­ker saß be­reits 20 Jahre in der Tür­kei im Ge­fäng­nis und wurde dort mehr­fach schwer ge­fol­tert. Um ihn vor einer weiteren Haftstrafe zu bewahren, hat sich eine Solidaritätsgruppe gegründet, welche den Prozess in Hamburg kritisch begleitet und eine Gegenöffentlichkeit zu dem – auch in der Linken – kaum beachteten Verfahren schaffen will. Die Internetseite der UnterstützerInnen findet ihr hier, eine Hin­ter­grund­bro­schü­re gibt es hier.


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