todesstrafe gegen mumia vom tisch

Die Staatsanwaltschaft in Philadelphia hat die Todesstrafe gegen den ehemaligen Black Panther-Aktivisten und Journalisten Mumia Abu-Jamal fallen gelassen. Er wurde im Sommer 1982 in einem fragwürdigen Verfahren mit handverlesener Jury, unter Druck gesetzten ZeugInnen und bei zweifelhafter Beweislage wegen eines angeblichen Polizistenmordes im Jahr 1981 zum Tode verurteilt. Nun soll Mumia, welcher sich bereits seit 30 Jahren in Haft befindet und stets seine Unschuld beteuerte, bis zu seinem Tode im Gefängnis bleiben.

Der heute 58-Jährige wurde zur Symbolfigur im Kampf gegen die Todesstrafe und die rassistische Justiz in den USA; weltweit gingen millionen Menschen der »Free Mumia«-Bewegung für seine Freilassung auf die Straße. Die Internationale Solidaritätsbewegung will nach diesem Teilsieg nun erst Recht den Kampf um seine Freiheit fortsetzen.


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