eigenfeld auf verlorenem posten

Der braune Ratsherr Ulrich Eigenfeld steht nicht nur im Oldenburger Stadtrat, sondern nunmehr auch in seiner eigenen Partei (welche übrigens seit den 80′ern gleichzeitig sein Arbeitgeber ist) auf verlorenem Posten. Als enger Vertrauter des damaligen NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt übernahm er noch 2008 das Amt des Schatzmeisters seiner Partei und gehörte damit auch dem Parteipräsidium der NPD an. Auf dem Parteitag der NPD am letzten Wochenende in Neuruppin verlor jetzt jedoch nicht nur Udo Voigt sein Amt an den Herausforderer Holger Apfel, sondern auch Eigenfeld wurde von seinem Posten gejagt. Vom Schatzmeister wurde er zu einem von drei Kassenprüfern degradiert – inklusive massiver finanzieller Einbußen des hauptamtlichen NPD-Funktionärs.


Eigenfeld allein zuhaus – sowohl im Stadtrat, als auch in der NPD

Der innerparteiliche Niedergang des 64-​jäh­ri­gen, welcher schon 1969 mit gerade 22 Jahren in die NSDAP-Nachfolgepartei eintrat, begann bereits 2006, als der damalige NPD-Generalsekretär nicht mehr als stellvertretender Vorsitzender der NPD bestätigt wurde. Drei Jahre später, 2009, verlor er dann auch den Landesvorsitz in Niedersachen, welchen er über Jahrzehnte innehatte. Mit seiner Abwahl als Schatzmeister dürfte der »treue Parteisoldat« Eigenfeld nun an seinem braunen Karrieretief angekommen sein. Und auch die fünf Jahre als NPD-Mandatsträger im Oldenburger Rat versprechen angesicht der massiven antifaschistischen Proteste nun wirklich nichts Gutes…


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