»natürlich gebe es kritik an der bundeswehr«

In der gestrigen NWZ gab es mal wieder einen Bericht über die angeblich ach so große Verbundenheit Oldenburgs mit den hier stationierten SoldatInnen. Anlaß war ein städtischer Empfang für neu nach Oldenburg versetzte SoldatInnen der Luftlandebrigade 31 im Alten Rathaus. Von Seiten der Stadt waren diesmal der Oberbürgermeister und die FDP-Bundestagsabgeordnete Christiane Ratjen-Damerau anwesend.

Und während OB Fritz Gerd Schwandner sich in alten Laier hinter die Bundeswehr stellte (»Es ist uns ein großes Anliegen, dass Sie sich hier wohlfühlen. (…) Wir als Stadt wissen Ihren Einsatz für Deutschland zu schätzen«), zeigte sich Oberstleutnant Hartmut Freitag, stellvertretender Kommandeur der Oldenburgischen Luftlandebrigade und stellvertretender Standortältester, wohl ein bisschen erschüttert von dem erstarkendem antimilitaristischem Widerstand in der Stadt. »Natürlich gebe es auch Kritik an der Bundeswehr, „aber wir werden weiterhin auf die Kritiker zugehen und das Gespräch suchen, das gehört zur Demokratie dazu.“«, gibt die NWZ seine Aussagen wieder. Die kreativen Proteste der letzten Monate zeigen also scheinbar auch in Militärkreisen erste Wirkung.


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