der mann rechtsaußen

Am 4. Oktober erschien beim Oldenburger Lokalteil ein recht umfangreicher Gastbeitrag von Andreas Speit über den künftigen braunen Ratsherrn Ulrich Eigenfeld – ein graumelierter 64-jährigen Anzugträger, der auf Bundesebene einer der wichtigsten Funktionäre der NPD ist.

»Tritt Ulrich Eigenfeld öffentlich auf, bevorzugt er schlichte Anzüge, die Krawatte ordentlich und eng gebunden. Fast etwas zurückhaltend sprach er im jüngsten Kommunalwahlkampf auch mal Passanten an und überreichte Flyer seiner Partei, der rechtsextremen NPD. Selbst auf Parteitagen – wenn er unter seinen Leuten ist – aber liegen dem Graumelierten große Reden und lautstarkes Auftreten nicht. Still und zurückhaltend, ordentlich und irgendwie bürgerlich gibt er sich. Doch der NPD-Kader, der seit 2008 Schatzmeister seiner Partei ist, ist nicht bloß irgendein Partei-Funktionär: Er gilt als einer der engen Vertrauten des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt und gehört dem entscheidungsträchtigen Parteipräsidium an. Seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 steht fest, dass er seine Partei ab November im Rat der Stadt Oldenburg vertreten wird – als einer von 21 NPD-Mandatsträgern in den niedersächsischen Kommunalvertretungen.« (mehr…)


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