kommunalwahlgedöns

Am 11. September fand bekanntlich die niedersächsische Kommunalwahl statt. Neben dem ebenso schockierenden wie überraschenden Einzug der NPD mit nur 1,14 % in den Oldenburger Stadtrat [Info], gab es noch einige erwähnenswerte Ergebnisse: Die CDU verlor in Oldenburg über 5 % und erzielte mit nur 20,7 % ihr schlechtestes Ergebnis in ganz Niedersachsen, während die Grünen 6 Prozentpunkte zulegten und mit 27,3 ihr bestes Ergebnis in Niedersachsen erreichten. Auch die Linkspartei, welche knapp ein Prozent einbüßte, holte mit 6,1 % niedersachsenweit ihr höchstes Ergebnis in der Stadt Oldenburg. Die FDP verlor mehr als die Hälfte ihrer Stimmen und ist künftig nur noch mit einem Sitz im Rat vertreten. Ebenfalls im neuen Rat vertreten ist die Piratenpartei, welche mit 2,8 % einen Sitz erlangte. Ebenso vertreten sind die FW-BFO mit zwei, sowie die WFO mit einen Sitz. Stärkste Fraktion bleibt die SPD mit 17 Sitzen, welche kleine Zugewinne zu verzeichnen hatte. Die Wahlbeteiligung stieg um 3 % auf nunmehr 47,41 %, wobei 854 OldenburgerInnen ungültig wählten. [Quelle]


1 Antwort auf “kommunalwahlgedöns”


  1. 1 c. 14. September 2011 um 14:27 Uhr

    da sei dem rat doch zur auseinandersetzung mit eigenfeld folgende lektüre empfohlen:
    http://bvv.vdk-berlin.de/handlungsempfehlungen
    das ganze stammt vom Projekt »Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse « ( http://bvv.vdk-berlin.de ).
    allerdings befürchte ich, dass die anderen ratsfraktionen die nötigen fähigkeiten zum umsetzen dieser handlungsempfehlungen vermissen lassen.

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