patriarchats-splitter

Bei Protesten von Schwulen und Lesben gegen Homophobie am 28. Mai hat die russische Polizei in Moskau mindestens 34 AktivistInnen festgenommen. Neben den Schikanen der Polizei kam es auch zu Angriffen von Nazis und christlich-orthodoxen FundamentalistInnen. Die Stadtverwaltung hatte die antihomophobe Aktion zuvor mit Verweis auf die internationale Kinderschutzkonvention verboten. Kinder könnten beim Anblick von Homosexuellen traumatisiert werden, hieß es in der Begründung.

Rund 2500 Menschen haben im australischen Melbourne an einem sogenannten »SlutWalk« (Marsch der Schlampen) teilgenommen, um damit gegen sexuelle Belästigung von Frauen in »sexy outfits« zu protestieren. Der »SlutWalk« wurde erstmals im April diesen Jahres in Kanada organisiert, nachdem ein Polizist aus Toronto gesagt hatte, »Frauen sollten sich nicht wie Schlampen kleiden, um nicht schikaniert zu werden«.

Eine 40-jährige Frau hat in Bangladesch den Penis ihres Vergewaltigers abgeschnitten und zur Polizei gebracht. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Mutter dreier Kinder in ihrem kleinen Haus im Distrikt Jhalakathi etwa 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Dhaka vom Täter im Schlaf überrascht. »Als er versuchte, sie zu vergewaltigen, schnitt die Frau ihm mit einem Messer den Penis ab«, sagte Polizeichef Abul Khaer. »Sie packte ihn in Klarsichtfolie und brachte ihn als Beweismittel zur Polizeistation«. Der mutmaßliche Täter befindet sich vorerst im Krankenhaus, gegen ihn wurde Anklage erhoben.

Der »Bund Katholischer Ärzte« (BKÄ) glaubt an »religiöse, psychotherapeutische und medizinisch-homöopathische Möglichkeiten der Behandlung bei Homosexualität und homosexuellen Neigungen«. Als Therapieansätze nennen sie u.a. eine »Konstitutionsbehandlung mit Homöopathischen Mitteln (in Hochpotenz; z.B. Platinum)«.


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