spekulative stationierung

Die Umstrukturierung der Bundeswehr von einer sogenannten »Verteidigungsarmee« in eine kriegsführende Interventions- und Besatzungsarmee geht unter dem neuen Verteidigungsminister De Maiziere in die nächste Runde [Info]. Neben einer allgemeinen Truppenreduzierung bei gleichzeitiger Aufstockung der Auslandskräfte werden mehrere Standorte geschlossen oder umgruppiert. Obwohl die endgültigen Entscheidungen erst im Herbst verkündet werden, sprießen schon jetzt diverse Gerüchte – auch im Bezug auf den Bundeswehrstandort Oldenburg. Laut NDR 1 Niedersachsen soll demnach die Stabskompanie und die 2 Kompanien des Luftlandeunterstützungsbataillon 272 der Luftlandebrigade 31 mit etwa 1000 SoldatInnen von der Oldenburger Henning-von-Tresckow-Kaserne in Bümmerstede nach Seedorf im Landkreis Rotenburg (und damit zu dem dort stationierten Rest der Brigade) verlegt werden. Daneben gibt es Gerüchte, dass der Stab der 1. Panzerdivision mit 400 SoldatInnen von Hannover nach Oldenburg verlegt wird. Die 1. Panzerdivision bildet mit einer Sollstärke von rund 19 000 SoldatInnen den Kern der Eingreifkräfte des Heeres und verrichtet ebenso wie die Luftlandebrigade 31 momentan ihr blutiges Handwerk in Afghanistan. Ach ja… Teil der 1. Panzerdivision ist übrigens auch das Heeresmusikkorps 1, welches am 8. Mai im Schlossgarten Bekanntschaft mit Oldenburger AntimilitaristInnen machte [Info].


1 Antwort auf “spekulative stationierung”


  1. 1 Ollewah 20. Mai 2011 um 17:58 Uhr

    Hallo liebe AntimilitaristInnen,

    sollte die 1. Panzerdivision wirklich nach Oldenburg umziehen, schlage ich vor, sie dort angemessen willkommen zu heißen. Demonstration, Blockade oder ähnliches wären sicherlich Möglichkeiten, über die es sich nachzudenken lohnt.

    Liebe Grüße

    OlleWah

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