von massenunterkünften und containern

Wie bereits berichtet, will die Stadt­ver­wal­tung die der Stadt aufgrund der kom­men­den Schlie­ßung des La­gers Blan­ken­burg zu­ge­wie­se­nen Asyl­be­wer­be­rIn­nen in Massenunterkünften zusammenpfärchen. Laut NWZ laufen »gute Gespräche« über den Ankauf von zwei in den 60er Jahren erbaute Wohngebäude auf dem ehemaligen Militärflughafen unmittelbar neben der Flughafensiedlung Brokhausen. Stadtsprecher Andreas van Hooven sieht dabei wohl eine Unterbringung von etwa 150 bis 160 AsylbewerberInnen in den beiden Gebäuden als »sozialverträglich« an. Da jedoch die Stadt in diesem Jahr etwa 350 Flüchtlinge vom Land zugewiesen bekommt, will die Verwaltung zusätzlich Teile des derzeitigen Abschiebela­gers Blan­ken­burg anmieten. »Vielleicht müssen wir darüber hinaus auch über mobile Lösungen [Gemeint ist damit eine Unterbringung in Containern] nachdenken«, ließ der Stadtsprecher verlauten.
Nachdenken scheint in dieser Situation allerdings angebracht. Am Besten darüber, wie eine men­schen­wür­di­ge Unterbringung auszusehen hat. Vielleicht werden dann auch endlich Schritte unternommen, den baldigen Neu-OldenburgerInnen einfach akzeptable Wohnungen in den verschiedenen Stadtteilen zu besorgen.

☞ »Stadt treibt Asyl-Unterkunft auf Fliegerhorst voran« NWZ, 30.​03.​11


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