die ewe verklagen

Der Versuch des Energieversorgers EWE, seine KundInnen mit der Rückzahlung eines Teilbetrags von etwas mehr als 40 % (dem sogenannten »Scherf-Kompromiss«) für ihre zuviel gezahlte Summe für Gas abzuspeisen, scheint ordentlich nach hinten loszugehen. Vorausgegangen war eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs, welche eine Gaspreisklauseln und die damit einhergehende Gaspreiserhöhung der EWE für nichtig erklärt hatte. Bis jetzt klagen schon etwa 3500 Leute vor verschiedenen Amts- und Landgerichten der Region auf Vollauszahlung ihrer zuviel gezahlten Beträge – Tendenz steigend. In allen bisher vor Gericht verhandelten Fällen unterlag die EWE übrigens und musste als Unterlegene auch noch die Verfahrenskosten tragen, welche in vielen Fällen höher als der eigentliche Streitgegenstand waren.
Ach ja: Die Rechtsanwaltskanzlei Adler & Jorns biete jetzt auf der Internet-Seite »Wir verklagen die EWE!« ein kostenloses Rundum-Sorglos-Paket an – der Name der Seite ist dabei Programm. Und aktuelle Info`s zur Auseinandersetzung mit der EWE findet ihr auf der Seite der »Oldenbürger gegen Gaspreiserhöhung«.

☞ »Minister befürchtet im Herbst nächste Klagewelle« NWZ, 23.​02.​11


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