tarifkämpfe bei der telekom

Seit Mitte Februar sind die Tarifverhandlungen zwischen der Telekom (DTAG, Telekom Deutschland GmbH, T-Service) und ver.di in die dritte Runde gegangen. Während die Gewerkschaft u.a. 6,5 Prozent mehr Lohn für die 105.000 Beschäftigten fordert, hat die Telekom da (logischerweise) ganz andere Vorstellungen: »Konkret sollen die Beschäftigten nach dem Willen des Arbeitgebers bei einer Laufzeit von 24 Monaten lediglich 2,17 Prozent mehr Lohn erhalten. Zudem soll die betrieblich erforderliche Qualifizierung im Servicebereich durch eine Arbeitszeitverlängerung erbracht werden. Und schließlich sollen Auszubildende und Studenten nur 15 Euro mehr im Monat erhalten. Die geplante Anhebung bedeute für die Beschäftigten der Servicesparte umgerechnet auf das Jahr praktisch eine Lohnabsenkung, während die übrigen Beschäftigten lediglich eine Lohnerhöhung von 1,08 Prozent erhielten. ‚Die Vorstellungen der Telekom laufen auf Reallohnsenkungen, Lohnverzicht und Arbeitszeitverlängerung hinaus. Die Beschäftigten sollen den Abbau ihrer Arbeitsplätze offenbar durch Lohnverzicht finanzieren. ‚«, so ver.di. Um den Druck auf die Konzernleitung zu erhöhen, gibt es nun bundesweit Aktionen und Warnstreiks. In Oldenburg demonstrierten deshalb schon am Dienstag rund 450 Telekom-KollegInnen auf dem Vorplatz der Weser-Ems-Halle. Gestern gab es dann den ersten Warnstreik von etwa 150 KollegInnen des Telekom-Centers in der Ammerländer Heerstraße.


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