keine bühne für hetze

Wie bereits berichtet, liest der (so­zi­al-​) ras­sis­ti­sche Het­zer Thilo Sar­ra­zin am Mitt­woch, dem 5. Ja­nu­ar 2011 um 20 Uhr im PFL (Pe­ter­stra­ße) auf Einladung der NWZ aus sei­nem 461-​sei­ti­gem Pam­phlet »Deutsch­land schafft sich ab«. Während die NWZ stolz verkündete, dass die Lesung bereits ausgebucht sei und die lokalen Nazis der NPD dem Ereignis schon entgegenfiebern, formiert sich in Oldenburg so langsam der Widerstand gegen den Protagonisten von Ausgrenzung und Hetze.

Einen »Oldenburger Aufruf anlässlich des Besuchs von Thilo Sarrazin«, der klarstellt, dass »Oldenburg (…) keine Bühne für Islamfeindlichkeit, Rassismus und Hetze gegen Menschen ohne ausreichendes Einkommen (ist)« wurde bisher von der ALSO, der AG „Für den Frieden“ (Rastede), der Anti-Bias WerkstattOldenburg/Berlin, dem Antirassistisches Plenum Oldenburg/Blankenburg, dem AStA der Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg, dem Antifacafe Oldenburg, Autonomen Gruppen aus dem Alhambra, dem Archiv der sozialen Bewegungen Bremen, dem Bildungscafe Oldenburg, dem Blauschimmel Atelier e.V., der DGB Jugend Oldenburg, dem Feministisches Antira-Treffen, dem Autonomes Frauenhaus Oldenburg, der Druckerei Gegendruck GmbH, der GEW Oldenburg, dem Infoladen „roter strumpf“, dem Kapitallesekreis Oldenburg, dem Linken Forum, Lignatec Zimmerei GmbH, dem Nicaragua Verein Oldenburg e. V., NoLager Bremen, der Oldenburger Rechtshilfe, Rote Rispe Oldenburg, SJD – Die Falken Oldenburg, SJD – Die Falken Weser-Ems, der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen – Bremen, dem Landesvorstand der VVN-BdA Bremen, dem Rosa-Luxemburg-Club Oldenburg, dem Sozialverband Deutschland (Kreisverband Oldenburg), dem Fanzine Stadtmandat, der Vegane Gesellschaft Basisgruppe Oldenburg und der ver.di-Jugend Weser-Ems und Oldenburg, LISA/ Linke Frauen aus Oldenburg und Nordwest, Na Und e.V. Oldenburg, der Rosa-Luxemburg-Club Oldenburg und mehrere Einzelpersonen unterzeichnet. Eine Sonderseite im Netz dazu findet ihr hier.
Für den 5. Ja­nu­ar selber zeichnen sich verschiedenste Aktionen ab: Während sich einige Gruppen ab 18.30 Uhr vor dem PFL demonstrativ der Hetze entgegenstellen wollen, planen andere Initiativen wiederum eine größere Podiumsdiskussion, welche sich kritisch mit den Thesen Sarrazins auseinandersetzen soll – und zwar zeitgleich direkt am Ort des Geschehens, also in Räumlichkeiten des PFL. Scheint somit ein durchaus interessanter Tag zu werden… hoffentlich auch im Bezug auf »Perspektiven einer solidarischen Gesellschaft«.

☞ »Oldenburg gegen Sar­ra­zin« Oldenburger Aufruf


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