geschlossene gesellschaft

Vom 4. November bis 16. Dezember läuft die gemeinsame Veranstaltungsreihe »Geschlossene Gesellschaft – Migration und Ausschluss in der Europäischen Union« vom »Cine k«, der »Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen« und dem »Antirassistischen Plenum Oldenburg/Blankenburg«. Die Reihe beginnt mit dem Film »14 Kilometer« [Trailer], welcher vom 04.11. bis 10.11. im »cine k« (Kinosaal in der Kulturetage) zu sehen ist. Am 25. November gibt es dann um 19 Uhr im »quARTier« (Bleicherstr. 10) eine Veranstaltung zum »Kampf der Flüchtlinge im Lager Horst für ein menschenwürdiges Leben«. Im dem Flüchtlingslager Nostorf/Horst, das für Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern (MV) als Erstaufnahmeeinrichtung und darüber hinaus von MV als Landesgemeinschaftsunterkunft genutzt wird, hatten Mitte September Flüchtlinge mit einem Hungerstreik ihren Protest gegen ihre beschissenen Lebensbedingungen zum Ausdruck gebracht. Am 30.11. läuft der Film »Au clair de la lune« und vom 9. bis 14. Dezember der Film »Neukölln Unlimited« [Trailer]. Zum Abschluss der Reihe gibt es dann am 16.12. um 19 Uhr im »quARTier« noch eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Lager Blankenburg. »Durch die 20-jährige Geschichte des Lagers zieht sich der Widerstand der Flüchtlinge. Immer wieder gab es Proteste, Streiks und Demonstrationen. Die Stadt Oldenburg verurteilte daraufhin in einer Resolution die Lebensbedingungen in Blankenburg und forderte eine dezentrale Unterbringung. Jetzt soll Blankenburg als Landeseinrichtung geschlossen werden, die Stadt möchte das Lager aber weiter nutzen bis ausreichend Wohnraum in Oldenburg vorhanden ist. Vieles bleibt zunächst unklar, und die Flüchtlinge möchten von den Verantwortlichen wissen, wie die Stadt in Zukunft ein menschenwürdiges und dezentrales Wohnen in Oldenburg sicherstellen will, wie die Lebensbedingungen in Blankenburg bis dahin verändert werden und was dafür getan wird, damit Blankenburg in Zukunft wirklich geschlossen wird. Zu der Veranstaltung mit Flüchtlingen aus Blankenburg sind Vertreter_innen aller Parteien des Stadtrats und die Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg angefragt. Zu Beginn wird es Fotos und Informationen zur aktuellen Situation geben«.


0 Antworten auf “geschlossene gesellschaft”


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


fünf − = zwei