andrea presente

Vor 12 Jahren, am 22. Oktober 1998, wurde Andrea »Ronahi« Wolf vom türkischen Militär nach ihrer Gefangennahme während eines Gefechts bei Van in Kurdistan erschossen. Mit ihr wurden dort mehr als 30 Genossinnen und Genossen der Guerilla der PKK ermordet. Sie hatte sich Ende 1996 der kurdischen Befreiungsbewegung angeschlossen und kämpfte in den Bergen Kurdistans in der Fraueneinheit YAJK gegen die Unterdrückung durch den türkischen Staat.

»Andreas Geschichte ist eng mit der Geschichte der radikalen Linken seit Anfang der 1980er Jahre in der BRD verbunden. Sie war Teil des militanten Widerstands gegen die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf, gegen den Bau der Startbahn West in Frankfurt und an verschiedenen antirassistischen, antipatriachaler und internationalistischer Projekte und Initiativen. Auch der Kampf für die Freiheit der politischen Gefangenen war ihr ein wichtiges Anliegen. Immer wieder geriet sie deshalb ins Fadenkreuz staatlicher Repression und Verfolgung. Mehrmals war sie in Haft. (…) Der Anschluss an die Guerilla der PKK hatte für sie vor allem ein Ziel: Die Revolution in Kurdistan kennen zu lernen, von ihr zu lernen, um für die Metropole neue Ansätze zu finden und den Kampf gegen das imperialistische System zu organisieren. Andrea Wolf, die in Kurdistan den Namen »Ronahi« trug, hat mit ihrem internationalistischen Verständnis in Kurdistan an der Seite der kurdischen Bevölkerung gegen Faschismus und Unterdrückung gekampft. In diesem Kampf ist sie gefallen«, so heißt es in einem Artikel auf Indymedia.

☞ »Ronahi bedeutet Licht« indymedia, 23.​10.​10
☞ »Sonderseite über Andrea Wolf«


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