kriegssplitter

Handelswege…
Nach der Meinung von Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und zur Zeit Mitglied der Expertenkommission zur Reform der Bundeswehr, »muss sich (die Armee) dringend den neuen Anforderungen stellen«. »Dabei geht es um unsere ureigenen legitimen Interessen – auch die der Wirtschaft«. Für den Exportvizeweltmeister Deutschland »wäre es eine Katastrophe, wenn die Handelswege, insbesondere nach Südostasien dauerhaft eingeschränkt oder bedroht wären«, so Dittmann in einem FOCUS-Interview.

…Pipelines…
Laut einem bei telepolis erschienenen Artikel berichten Mitarbeiter des afghanischen Industrie- und Bergbauministeriums, dass bei der nächsten gemeinsamen Konferenz von Turkmenistan, Afghanistan, Pakistan und Indien die technische Durchführbarkeit und der Bau einer 1.680 km langen Pipeline durch Afghanistan diskutiert werden soll. Aufgrund der interessanten geopolitische Lage Afghanistans zwischen den öl- und gasreichen zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan und Pakistan und Indien wurde unter der Führung des US-amerikanischen Konzerns Unocal (seit 2005 Chevron einverleibt) schon 1997 ein Konsortium gebildet, das erfolglos mit den Taliban über den Bau einer Pipeline von Turkmenistan durch Afghanistan nach Pakistan verhandelte. Die Pipeline hatte den Vorteil, Russland und Iran zu umgehen, was man später mit der Nabucco-Pipeline über Aserbeidschan und Georgien in die Türkei realisieren wollte. Der alte Pipelineplan, der mit als Kriegsgrund gilt, könnte nun also trotz wachsender Instabilität mit dem einstigen Unocal-Mitarbeiter und heutigen afghanischen Präsidenten Karsai Wirklichkeit werden.

…und die Oldenburger Heimatfront
470 geladene Gäste aus Militär, Politik und Wirtschaft waren laut NWZ am 3. September zum traditionellen »Biwak der Oldenburgischen Luftlandebrigade 31« in die Henning-von-Tresckow-Kaserne gekommen. Der Zweite Bürgermeister Bernhard Ellberg (SPD) behauptete, die OldenburgerInnen hätten sehr großen Respekt vor den kämpfenden Truppen in Afghanistan und sieht sich selbst auch in wichtiger Mission – »Wir sollten sie bestärken und ihnen Rückhalt geben«, so Ellberg. Der frisch von der Hindukusch-Front zurückgekehrte Brigadekommandeur Frank Leidenberger dankte für die freundliche Unterstützung: »Ohne die Hilfe derer, die in Deutschland an uns denken, hätten wir es in Afghanistan nicht geschafft«. Danach verabschiedete er gleich neue SoldatInnen in den Kriegseinsatz. Die Heimatfront steht…


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