ernesto kroch im dgb-haus

Am Mittwoch, dem 11.08.2010 um 20 Uhr spricht Ernesto Kroch, welchem viele schon vor einigen Monaten im Alhambra lauschen durften, im Oldenburger DGB-Haus, Kaiserstraße 4-6 über die ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung, die aktuellen sozialen Kämpfe und die Linksregierung in Uruguay. Der inzwischen 93 jährige Ernesto floh als deutsch-jüdischer Kommunist nach einer 18-monatigen Gefängnisstrafe und einer Internierung im KZ Lichtenburg aus Nazideutschland nach Lateinamerika. Als in den 70er Jahren eine Militärdiktatur in Uruguay die Macht übernimmt, geht er in den Untergrund und ist gezwungen, den umgekehrten Fluchtweg zu wählen und Asyl in Deutschland zu suchen. Seit 1985 lebt Ernesto wieder in Montevideo und ist als engagierter Linker und Gewerkschafter weiterhin in sozialen Basisorganisationen und im Umfeld des Linksbündnisses »Frente Amplio« aktiv, welches seit 2005 die Regierung in Uruguay stellt. Auch im hohen Alter ist er ein kritischer und leidenschaftlicher Kopf geblieben, der nie seine Hoffnung auf ein Ende der Herrschaft des Menschen über den Menschen aufgegeben hat.


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