50 jahre PzGrenBrig 31

Vor 50 Jahren wurde die »Oldenburgische« Panzergrenadierbrigade 31 der Bundeswehr aufgestellt, welche 1993 mit der Luftlandebrigade 27 zur »Oldenburgischen« Luftlandebrigade 31 verschmolz. Zu eben der Luftlandebrigade 31, welche als Teil der »Division Spezielle Operationen (DSO)« im afghanischen Mazar-i-Sharif Krieg führt. Anlässlich des Jubiläums gab es in der NWZ ein Interview mit dem Hauptmann a.D. Gerhard Kindl, welches durchaus einge interessante Passagen enthält:

NWZ: 50 Jahre Panzergrenadierbrigade 31 – was ist Ihnen nachhaltig in Erinnerung geblieben?
KINDL: Positiv, dass die Bundeswehr in der Gesellschaft angekommen ist und akzeptiert wird. Negativ, die Störungen bei der „Woche der Militärmusik“, als im Staatstheater Scheiben eingeworfen wurden und Konzerte auf dem Rathausmarkt vor der Bremer Landesbank von Demonstranten gestört wurden.
NWZ: Und der Große Zapfenstreich im Marschwegstadion 1979?
KINDL: Richtig. Wir konnten das Stadion nur unter Polizeischutz erreichen. Die Straßen waren abgesperrt.
NWZ: Wie haben Sie das empfunden?
KINDL: Schmerzhaft. Wir waren im guten Glauben, uns für den Erhalt von Frieden und Freiheit einzusetzen. Wir fühlten uns als Prügelknaben, die nur unter Polizeischutz das Stadion erreichen konnten.


1 Antwort auf “50 jahre PzGrenBrig 31”


  1. 1 Pansen 15. Juli 2010 um 9:00 Uhr

    toll, wie sie doch in der gesellschaft angekommen sind…. glaubt herr kindl an parallelwelten? – muss wohl…

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− drei = zwei