leben wagen – wagenleben

Im Zuge der geplanten Yuppiesierungsmaßnahmen für das Areal des alten Stadthafens, wo nach den Träumen des scheidenden Stadtbaurats Frank-Egon Pantel eine »Wasserstadt« für das zahlungsfähige Klientel entstehen soll, soll auch die dort beheimatete Wagenburg ihre derzeitige Bleibe verlieren. Vor über zehn Jahren wurde die Wagenburg am Stau durch hartnäckige Kämpfe gegen Statverwaltung und Bullerei erstritten und hat sich seit dem zu einem der schönsten (Wohn-)Orte der Stadt entwickelt. Seit Februar 2008 laufen (bisher wenig ergiebige) Diskussionen zwischen der Stadtverwaltung und den BewohnerInnen der Wagenburg über ein eventuelles zentrales Ersatzgelände. Auf der nächsten Bauausschusssitzung soll nun auf Antrag der um den Erhalt besorgten SPD-Fraktion des Stadtrats über die Zukunft der Wagenburg geredet werden. Im Gespräch sollen die Areale »Altes Klärwerk« und »Weser-Ems-Halle/Maastrichter Straße« sein.


1 Antwort auf “leben wagen – wagenleben”


  1. 1 Hansi 14. Februar 2010 um 12:10 Uhr

    „einer der schöns­ten (Wohn-)Orte der Stadt“

    also darüber kann man wohl geteilter meinung sein…

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