grüne sperrstunden

Die »Sperrstundendebatte« [Info] geht weiter. Obwohl die Bullen mit ihrer eigen Kriminalstatistik [Info] offengelegt haben, dass die Jugendgewalt in Oldenburg seit Jahren rückläufig ist, will nun auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Ralf Briese über eine Sperrstunde von 3 bis 6 Uhr beraten. Die NWZ schreibt dazu: »Nach Brieses Ansicht müssten die Gremien der Stadt jetzt beraten, ob die Notwendigkeit dafür bestehe. Sinnvoll wäre eine Anhörung im Sozialausschuss mit Polizei, Präventionsrat, Gaststättenverband, Drogenberatung und Jugendhilfe. Möglich wäre eine Testphase von einem Jahr«. Brieses überflüssigen Äußerungen war die Antwort von Innenminister Uwe Schünemann auf seine Kleine Anfrage zu diesem Thema vorausgegangen. Nach dieser überlasse das Land Niedersachsen den Städten die Entscheidung über Sperrstunden in der Gastronomie. Damit liege das Thema nun beim Stadtrat.


1 Antwort auf “grüne sperrstunden”


  1. 1 Administrator 15. November 2009 um 16:12 Uhr

    NWZ, 14.11.09:

    Oldenburg: Neue Öffnungszeiten als Reaktion auf Gewalt
    CITY Schnellrestaurant schränkt Verkauf ein – Mehr Polizeipräsenz gefordert

    OLDENBURG – McDonald’s reagiert auf die zunehmende Gewalt in der Fußgängerzone. Wegen des gestiegenen Aggressionspotenzials und vermehrter Übergriffe im und um das Lokal an der Langen Straße hat die Geschäftsleitung die Öffnungszeiten geändert. „Wir wollen damit zu einer Entspannung in der Innenstadt beitragen“, sagte Restaurant-Leiter Thorsten Tillmann der NWZ.

    Seinen Angaben zufolge kann das Schnell-Restaurant ab sofort nicht mehr rund um die Uhr betreten werden. Zwischen 4 und 7 Uhr bleibt die Eingangstür geschlossen. Der Betrieb geht jedoch weiter, verkauft wird in den drei Stunden am Fenster.

    Die Reaktion von McDonald’s steht im Zusammenhang mit der Diskussion um die Einführung einer Sperrstunde. Polizei-Chef Johann Kühme hatte im September angeregt, in der City eine Sperrstunde wieder einzuführen. Die Lokale sollten ab 3, 4 oder 5 Uhr für zwei bis drei Stunden schließen. Als Grund nannte er die Vorfälle mit betrunkenen jungen Leuten in den frühen Morgenstunden.

    Thorsten Tillmann bestätigt, dass immer wieder Gäste und Mitarbeiter seines Lokals von Betrunkenen beleidigt und angegriffen wurden.

    Die Junge Union sieht in erster Linie die Polizei in der Pflicht. Sie solle ihren Aufgaben nachkommen und durch verstärkte Präsenz für die Sicherheit der Bürger sorgen, so Kreisvorsitzender Stefan Snakker in einer Mitteilung.

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


eins × acht =