osternburger utkiek

Selten, ja sehr selten, macht die Oldenburger Verwaltung mal was Vernünftiges. Einen dieser seltenen Glücksgriffe kann mensch ab anfang Oktober geniessen. Auf dem 40 Hektar großen Areal der ehemaligen Mülldeponie an der Eidechsenstraße entsteht ein Stadtteilpark zum Joggen, Spaziergehenen, Klettern und Chillen. Drei Schüttkegel ragen auf dem Gelände heraus, von denen der Höchste 28,10 Metern misst – also durchaus rodelgeeignet. Als Name ist gerade »Osternburger Utkiek« im Gespräch, da man vom Hügel aus angeblich »bis Bremen Varge schauen (kann), wenn das Wetter gut ist«. Sei es drum, ein neuer öffentlicher Park ist auf jeden Fall eine gute Sache. Bleibt zu hoffen, dass das – bis auf einige merkwürdige »Kunst«-Dinge (z.B. das »Kletterherz«) – noch äußerst karge Gelände sich künftig renaturiert und die Verwaltung sich mit Verboten zurückhält.


3 Antworten auf “osternburger utkiek”


  1. 1 Mats der Bremer 14. September 2009 um 14:08 Uhr

    Farge, Bremen-Farge.

    Soviel Genauigkeit muss sein.:-)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Farge

  2. 2 Fumanchu 21. Oktober 2009 um 19:23 Uhr

    Nur schade, dass es von da oben nicht viel zu sehen gibt.
    Die Lambertikirche ist nahezu die einzige Orientierungs-möglichkeit, da in Oldenburg kein Haus mehr als 10 Stock-
    werke hat. Dabei kann eine Stadt dieser Größe (übrigens
    bin ich Oldenburger) auch mal in architektonischer Hinsicht
    etwas mehr Selbstbewußtsein an den Tag legen, wie z.B.
    Groningen (De Rokade, 63m) oder Bremen (Weser-Tower 82m).

    Als Naherholungsgebiet allerdings sehr zu empfehlen (-:

  3. 3 archie 16. November 2009 um 18:31 Uhr

    Wenn man genau hinsieht gibt es noch viele weitere Orientierungspunkte. Die große Siloanlage am Stau, die neue Lzo am Bahnhof, die Ohmsteder Kirche im Osten, die Anlagen in Huntorf und bei gutem Wetter auch das Kraftwerk in Bremen-Farge.
    Und die berauschende Sicht auf die Feuerwerke. Beim Kramermarkt schon erlebt.

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