kriegs_fest, part 2

Wie bereits berichtet will die Bundeswehr und die Stadt Oldenburg am Freitag, dem 18.09.2009 das »25-jähriges Jubiläum der Patenschaft der Stadt Oldenburg zu den Einheiten der Bundeswehr am Standort« abfeiern. Nach einem öffentlichen ökumenischen Gottesdienst in der Lambertikirche um 9 Uhr soll ab 10 Uhr ein großes Programm u.a. mit dem Leichtpanzer »Wiesel« und Transportwagen »Mungo« auf dem Pferdemarkt stattfinden. Dort will die Luftlandebrigade 31 den geneigten BesucherInnen unter anderem demonstrieren, was sie zu essen bekommen, wenn sie im nächsten Jahr zum Morden – ähh, natürlich zum zivilen Wiederaufbau- ins afghanische Kundus verlegt werden. Nach bisher unbestätigten Meldungen bittet Brigadegeneral Frank Leidenberger, der Kommandeur der Luftlandebrigade 31, alle BesucherInnen eindringlich auf eine Anreise mit Tanklastern zu verzichten.


4 Antworten auf “kriegs_fest, part 2”


  1. 1 Administrator 10. September 2009 um 15:00 Uhr

    NWZ, 10.9.09:

    Bundeswehr stellt Einheiten vor
    JUBILÄUM 25 Jahre Patenschaft mit Stadt – Präsentation auf Pferdemarkt

    GEFEIERT WIRD AM 18. SEPTEMBER. ALLE IN DER STADT STATIONIERTEN EINHEITEN BETEILIGEN SICH.

    VON RAINER DEHMER

    OLDENBURG – Einen Absprung der Fallschirmjäger gibt es zwar nicht zu sehen, auf dem Pferdemarkt können sich die Besucher am Freitag, 18. September, dennoch einen guten Überblick über Aufgaben und Ausrüstung der „Oldenburgischen“ Luftlandebrigade 31 verschaffen. Zum 25-jährigen Bestehen der Patenschaft zwischen Stadt und Bundeswehr präsentiert sich die Brigade zusammen mit allen anderen in Oldenburg stationierten Einheiten.

    Nach einem öffentlichen ökumenischen Gottesdienst in der Lambertikirche (Beginn: 9 Uhr) beginnt um 10 Uhr ein großes Programm auf dem Pferdemarkt (bis 17 Uhr). „Wir zeigen, was auch in der Kaserne zu finden ist“, erklärt Brigadegeneral Frank Leidenberger, Kommandeur der Luftlandebrigade 31.

    Die Soldaten präsentieren ihre Spezialausrüstung und ihre Einsatzfahrzeuge (Leichtpanzer Wiesel und Transportwagen Mungo). Vorgeführt wird u.a., wie Sprengstoff-Spürhunde nach Minen suchen. Auch die Bundeswehr-Fahrschule stellt sich vor.

    Was die Soldaten zu essen bekommen, erfahren die Besucher im Zelt des Verpflegungsamtes. Natürlich wird auch eine deftige Suppe aus der Gulaschkanone serviert. Über die Wehrpflicht und die individuellen Möglichkeiten beraten die Mitarbeiter des Kreiswehrersatzamtes. Zudem informieren verschiedene Institutionen (u.a. Reservisten-Verband, Militärseelsorge und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge) über ihre Arbeit. Für die Unterhaltung der Kinder sorgt die Johanniter-Jugend.

    Nach einem Ratsbeschluss übernahm die Stadt Oldenburg 1984 die Patenschaft für die 11. Panzergrenadierdivision. Nach Auflösung der Divison und des Verteidigungsbezirkskommando 24 ging die Patenschaft stellvertretend auf den Kommandeur der Luftlandebrigade 31 über.

    Seit 1984 ging die Zahl der Soldaten und zivilen Bundeswehr-Mitarbeiter von 7100 auf gut 1900 zurück. „Wir sind aber immer noch ein wichtiger Standort“, so OB Gerd Schwandner.

    Im nächsten Jahr werden noch weniger Soldaten in Oldenburg zu sehen sein. Das Gros der Luftlandebrigade wird für ein Jahr nach Kundus (Afghanistan) verlegt.

  2. 2 slep 10. September 2009 um 19:53 Uhr

    startzeit der gegendemo? (: es gibt doch eine?

  3. 3 Friedenskreis & Bündnis gegen Krieg 11. September 2009 um 12:42 Uhr

    Morgens beim Gottesdienst in der Lambertikirche macht der Friedenskreis wohl was. Nachmittags will das Bündnis gegen Krieg sich zeigen…

  4. 4 Komas Tossendey 17. September 2009 um 11:40 Uhr

    Ab neun Uhr an der Lambertikirche treffen sich Linke, Friedensleute und KriegsgegnerInnen, um gegen diese Feier zu demnonstrieren, weiter geht’s auf dem Pferdemarkt. Kommt zahlreich, damit da was los ist!

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