freie fahrt für gefahrgut

Nach dem schweren Unglück durch einen mit Flüssiggas beladenenen Güterzug in der italienische Hafenstadt Viareggio, bei dem 22 Menschen, zum größten Teil AnwohnerInnen der Schienenstrecke, ums Leben kamen, gibt es auf ein Mal ein Bewusstsein dafür, dass auch durch Oldenburger Wohngebiete diverse Gefahrgut-Transporte gekarrt werden. Neben sehr seltenen Castor-Transporten mit radioaktiver Fracht, befahren wohl fast täglich Züge mit Kesselwaggons, die in der Regel Gefahrgüter enthalten, die Schienenstrecke zwischen Ofenerdiek und Osternburg, wo die Wohngebiete direkt bis an die Bahnschienen heranreichen. Zahlen über die Menge an Zügen liegen zwar (noch) nicht vor, doch sollen sie in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Nach der Eröffnung des Jade-Weser-Port wird sich deren Anzahl wohl nocheinmal deutlich erhöhen. Aber alles kein Problem, denn es gibt ja »strenge Vorschriften für sensibles Frachtgut«, so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Na dann… und wenn`s der Wirtschaft nützt…


Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…


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